Burger

Dandy Diner in Neukölln

Die It-Boys von der Burgerbude: im Dandy Diner

Dandy Diner
Foto: Eyecandy/ Dandy Diary

Das Opening des Dandy Diners mit veganem Fast Food-Konzept war eine gute Inszenierung. Doch mischt der Laden der beiden Modeblogger (dandydiary.de) und It-Boys David Kurt Karl Roth und Carl Jakob Haupt die Burger-Szene richtig auf? Es ist ein, im positiven Sinn, cleaner Laden: minimalistischer Kantinen-Stil, schwarze Tische, ferkelrosafarbene Fliesen passend zum Logo – einem lächelnden Jungschwein. Aus den Boxen schwappt Reggae, junge Mädels agieren in der offenen Küche, nur eine von ihnen jedoch an der Bratstation. Das reicht zwar fürs herzhafte Angebot – je drei Burger, Sandwiches und Salate, zudem Pommes frites und Cole Slow. Doch schon bei einer kleinen Schlange am Bestell- und Abholtresen ist es vorbei mit dem Fast vor dem Food. Beim Asia-Burger ist aromatisch viel los: marinierter Tofu, Daikon-Rettich, Nori-Meeresalgen, Wakame, Teriyaki-Sauce, Salatblättchen und Kimchi, letzteres dominiert allerdings arg stark. Ein guter Geschmacksneutralisator ist das mit Orangen und Limettenscheiben versetzte Wasser, das man sich für lau zapfen kann. Die Pommes haben Imbiss-Qualität, das kann man verstehen, wie man mag. Der Salat für fünf Euro ist mengenmäßig am gästefreundlichsten kalkuliert. Auf Wunsch kommen alle drei Sorten in die Schüssel: schwarze Linsen, Kichererbsen, Rote Bete. Hausgemachtes Pesto als eines der Dressings hört sich spannend an. Das geht leider unter, obwohl das etwas zu bissfeste Salatallerlei keine anderweitigen Geschmacksexplosionen birgt. In der Summe ist alles nicht schlecht, ein Dandy unter den Dinern ist es aber (noch) nicht.

Dandy Diner Karl-Marx-Str. 9, Neukölln, So–Mi. 12–22 Uhr,  Do–Sa 10–24 Uhr, www.dandydiner.de

Bewertungspunkte3

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