Essen & Trinken

Das Kallas in Schöneberg

Das Kallas in Schöneberg

Zwar hat das Nenemis still und heimlich seine Pforten geschlossen. Doch prompt wurde es als Kallas von Jungwirt Sofoklis neu eröffnet. Die Schwiegereltern sind zurück auf dem Peloponnes, nun führt er den Eckladen als Mezes-Restauration fort. Rund 40 der griechischen Tapas stehen auf der Karte: vegetarische, mit Fleisch, mit Fisch, warm und kalt, von Zaziki (3,90 Euro) über Tiropitakia (Käse-Blätterteig-Täschchen, 5,50 Euro) bis Panzaria mit marinierter Roter Bete (4,50 Euro). Auch Hauptgerichte sind zu finden (5,80–18,80 Euro), Bauern­omelette, überbackenes Ofengemüse, Lammkotelett, Rinderleber, Pastizio. Spaß machen der üppig portionierte, dennoch Leichtigkeit versprühende Oktopus-Tintenfisch-Salat (7,80 Euro) oder der Feta Fournou, ein fein aromatisierter Schafskäse aus dem Ofen (5,50 Euro). Nur die gefüllten Weinblätter (4,30 Euro) bleiben fad und seltsam hart. Fragt sich, ob die zugekauft sind? Authentizität aber kann dem Kallas allemal bescheinigt werden. Die Musik ist griechisch und samstags sogar live. Für die Deutschen ab 20 Uhr, für die Griechen bis weit nach Mitternacht. 

 

Text: Manuela Blisse

Foto: Jasper Penz

Kallas Hauptstraße 154, Schöneberg, ?Tel. 781 15 90, Mo, Mi–Sa ab 16 Uhr, ?So ab 12 Uhr

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