Café

Candy Farm in Neukölln

Kombucha und Schokoriegel in der Neuköllner Candy Farm

Foto: candyfarm.org

Von „geriegelten Mahlzeiten“ hatten wir vor drei Jahren geschrieben. Und damit die Schokoriegel der Candy Farm gemeint: Ulrike Jung produziert selbige nämlich, wie es sonst allenfalls für Pralinés üblich ist: handwerklich und aus puren, hochwertigen Rohstoffen. Das also ist der Kniff, der den „Almost a Pancake“, oder „Banana Monkey“ genannten Riegeln gelingt: Gaumen und Geist schwelgen in sattsüßen Kindheitserinnerungen, während mit jedem Happen deutlicher wird, dass das hier doch viel mehr ist. Eine Delikatesse mit Bauchgefühl, etwa weil die Kakaobutter für den „Peanut Classic“ aromatisch angeröstet wurde, weil auf weißen Zucker, auf Palmöl oder industriell produziertes Milchpulver verzichtet wird.

Neu ist, dass die Produktionsküche der Candy Farm nun auch ein Café ist. Eines mit einer angegliederten Kombucha-Manufaktur zudem. Kuchen gibt es schon, kleine Mittagsgerichte folgen nach und nach. Was es hingegen aus Überzeugung nicht gibt: ­Coffee-to-go. Also auf einen Espresso (aus den Bohnen von Passenger ­Coffee) bleiben und für unterwegs ­einen Schokoriegel mitnehmen.

Candy Farm, Sonnenallee 70, Neukölln, Di–Mi 10–20 Uhr, Do–Sa 10–21 Uhr, www.candyfarm.org

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