Essen & Trinken

Das Milou am Landwehrkanal

Milou

Es ist eine Neue in der Stadt. Sie mag es lässig und entspannt. Und weiß doch genau, was sie will. Frankophile, mediterrane Küche,  leichtfüßig, aber nie banal. Notizen aus dem Obstgarten wirken stilbildend auf die Karte ein. Der gegrillte Pfirsich zum Entrecote auf Safran-Risotto (18 Euro, das Rind weidete in Mecklenburg, nicht in Argentinien oder den USA). Das Aprikosenkompott auf dem Espressoparfait (7 Euro). Oder die Blaubeeren zur in Zimt und Portwein geschmorten Lamm­hachse (17 Euro). Diese fruchtige Süße kontert die asiatische Schärfe ­einer Cerviche von der Müritz-­Forelle aus der Vorspeisenkarte (8,50 Euro). Dazu trinkt man einen günstigen, im besten Sinne straighten Gutsriesling. Cocktails sollen bald folgen, mit frischen Kräutern und, natürlich, Obst. So gastfreundlich wie unkompliziert auch diese Idee: Montags und dienstags wird die einfache wie einfach gute Lunchkarte (inklusive der Flammkuchen) in den Abend verlängert, ab Mittwoch darf an der Admiralbrücke dinniert werden. Womit das letzte Pfund dieser stimmig abgeschmeckten Lokalität benannt wäre: die Lage. Das Milou hat das Potenzial, zu einem Lieblingsort zu wachsen.    

Text: CN

Foto: Lena Ganssmann

tip-Bewertung: Empfehlenswert

Milou Admiralstraße 20, Kreuzberg, ?Mo–Fr 8–24 Uhr, Sa–So 10–24 Uhr, ?Tel. 0152-02 85 29 89, ?www.milou-berlin.de

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