Neueröffnung

Dylan Watson macht ernst

Seit dem Nobelhart & Schmutzig wurde kein Restaurant so sehnsüchtig erwartet und so heiß gehandelt: Ab August bittet das Ernst zu Tisch

Foto: Maidje Meergans

Bei unserer ersten Begegnung vor drei Jahren hatte Dylan Watson den Lauch verkohlt, im Keller der Kreuzberger Markthalle Neun. Da war also dieser 21-jährige Kanadier, ein Autodidakt des guten Geschmacks, und kochte mit Stil und Kontemplation – wie es Berlin noch nicht geschmeckt hatte. Gut, „new nordic“ hatte man schon mal gehört. Aber das was Watson macht, lässt sich eher als ein japanischer Zugang zu radikal regionalen Produkten beschreiben. Allzu viele haben das nicht geschmeckt: Die Supperclubs waren auf sechs Plätze reduziert, immerhin zwölf Gäste dinnieren nun im versteckten Restaurant im Wedding. „Die Welt“ munkelte bereits, „dass die halbe Stadt“ um diese Plätze kämpfen werde. Wir reden lieber über die Küche von Dylan Watson und die Weine von Christoph Geyler, der für das Ernst immerhin das Rutz verlassen hat. Bald mehr auf diesen Seiten.

Ernst Berlin Eröffnung 9. August, dann Mi – So ab 19.30 Uhr, Menü 135 Euro, www.ernstberlin.de

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