Essen & Trinken

Eigenkreationen im Dudu

Dudu_Foto: Anna BlanckeDass Sushi-Experte Nam mit einer Chilenin verheiratet ist, zeigt sich nicht nur beim gezielten Einsatz von Chili-Noten, sondern auch beim Namen des Lokals. Ozan Sakar beschreibt den Dudu-Style als Crossover-Küche, obwohl er weiß, dass dieses Label im Moment sehr angesagt ist. Die Dudu-Kreationen haben für ihn aber eine ganz besondere Raffinesse. Dudu heißt nämlich auf Vietnamesisch Papaya. Die Frucht stammt aus den tropischen Landstrichen Amerikas. Sushi-Standards werden auf Wunsch zwar serviert, sind aber nicht in der minimalistischen Standardkarte vermerkt.

Stattdessen kommen Eigenkreationen wie kross gebratene Thunfischstücke mit Reis und Avocadosalat auf den Tisch. Die wechselnde Tageskarte enthält neben zwei warmen Gerichten – einem Nudel- und einem Reisgericht – eine ausgefallene Sushirolle und das Dudulicious Dudu. Dabei handelt es sich um ein besonders ausgefallenes Gericht und die Empfehlung des Hauses, zum Beispiel einen Papayasalat mit zartem Entenfleisch. Wenn das Wetter einigermaßen sonnig ist, sitzen die Gäste gern draußen vor der Tür. Aber im Lokal betört die Atmosphäre noch viel mehr: Statt Autolärm beschwingen fernöstliche Gerüche und beruhigende Rhythmen. Und an Schnüren schweben knallig orangefarbene Fischchen in der sonst strengen Einrichtung.

Text: Susan Schiedlofsky

Bestes Gericht: alles mit Dudu
Bestes Detail:
Klassische Sushis werden auf Wunsch zubereitet

Dudu Torstraße 134, Mitte,
Tel. 51 73 66 85; U-Bhf. Rosenthaler Platz, Tram M1, M8; tgl. 17-24 Uhr;
Speisen 3,80 bis 9,90 Ђ;
Softdrinks ab 2,20 Ђ, Bier (0,3 l) ab 2,70 Ђ, Wein (0,2 l) 4,80 Ђ, Fl. Wein (0,75 l)
ab 17 Ђ;
Rauchen nur draußen

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