Essen & Trinken

Exklusive Weinauswahl bei „Wine in Black“

wine_in_black_c_jan_wirdeier_hipiSeit einem Jahr betreiben die beiden Betriebswirtschaftler nun ihren Online-Shop. Und wenn man ihren Erzählungen glauben möchte, sitzt da eine Gruppe begeisterter Weinamateure im vierten Stock der Julie-Wolfthorn-Straße und kosten die besten Tropfen aus aller Welt, in allen Qualitäten. Um sie dann ihrem Kundenkreis via Homepage anzubieten. „Wir haben mittlerweile auch Weinexperten im Team“, relativiert Stephan Linden und nimmt dem Wunschdenken die Nahrung. Außergewöhnlich ist, dass man auf der Homepage nicht Hunderte von Weinen findet, sondern eine kleine Auswahl, die wöchentlich mit zwei Empfehlungen – einem Weiß- und Rotwein unter zehn Euro – immer wieder neu bestückt wird. So ist es dem Käufer möglich, sich vorsichtig an das Thema heranzuwagen, in dem er sich an seinen persönlichen Weingeschmack herantrinkt.

„Die Gruppe der Weininteressierten hat sich verjüngt, und wir wollen die um 30 ansprechen.“ Christian Hoya ist zudem davon überzeugt, dass die neue Generation Weintrinker gerne auch die Produkte aus der Neuen Welt probiert. Und so kann man derzeit den Weißwein Mud House Sauvignon Blanc 2010 aus Neuseeland für zehn Euro ordern, aber auch einen Chвteau de Beaucastel Chвteauneuf-du-Pape Rouge 2009 für 55 Euro. „Wir sind Freunde der kleinen Mengen und dadurch kostengünstiger“, sagt Stephan Linden und erklärt dann den scheinbaren Widerspruch: Kleine Mengen und günstigere Preise – wie funktioniert das? „Wir reduzieren die Lagerkosten sowohl bei den Winzern als auch bei den Importeuren.“ Für die beiden genussfreudigen Zahlenschieber gilt das Lebens-Prinzip: Man sollte ein eigenes Unternehmen nur mit den Dingen begründen, die einen lebenslang begeistern.

Text: Eva-Maria Hilker

Foto: Jan Wirdeier / HIPI

Wine in Black www.wine-in-black.de

Mehr über Cookies erfahren