Essen & Trinken

Frostschutz

marktHier ein Appell an die sonst regelmäßigen Marktbesucher. Lasst eure Händler nicht alleine in der Kälte stehen! Nicht jeder hat ein wärmendes Produkt wie Suppe anzubieten. Zwar ist Obst und Gemüse jetzt kaum noch open air zu bekommen, denn die Minustemperaturen lassen jede Tomate matschig werden, der Lauch lässt die grünen Blätter hängen und die Radieschen schimmern auch schon ganz glasig. Doch auch hier gibt es Einzelkämpfer, die eine Plane um ihren Stand hüllen und für gemüsefreundliche Temperaturen sorgen. Bei Käse und Wurst stehen frierende Gestalten und freuen sich über jeden Kunden, nicht nur wegen des Umsatzes, auch wegen der Bewegung. Der Honighändler z.B. kommt trotz Schnee und unzuverlässiger Bahnverbindungen samstags nach Berlin in die Maaßenstraße. Zwar wird er von den umliegenden Geschäftsleuten mit warmen Getränken versorgt, doch seinen Honig muss er ja auch an die Frau oder den Mann bringen. Also verzärtelte Stadtbewohner: Raus auf den Markt. Es muss ja nicht der Großeinkauf sein, dafür sind auch zu wenige Stände da. Aber für eine Handvoll tapfere Händler lohnt es, sich warm anzuziehen.

Foto: Günter Havlena (Picelio.de)

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