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Die App Hidden Table unterstützt die Spitzengastronomie in der Krise

Die App Hidden Table hat etwas gegen die Flaute in der Spitzengastronomie. Mit ihrer Hilfe sollen freibleibende Tische belegt und ein junges Publikum ans Fine Dining herangeführt werden.

Die App Hidden Table könnte sich als gutes Tool gegen die Krise des Fine Dinings erweisen. Foto: F. Anthea Schaap

Gute Geschäftsideen, so sagt man, entstehen zumeist aus einer persönlichen Erfahrung heraus. In diesem Sinne saß Malte Herbst einmal in einem ziemlich leeren Hamburger Fine-Dining-Restaurant. Es war Dienstagabend. Es war ein Dinner zum gemeinsamen Jahrestag mit seiner Freundin: „Wir hatten uns auf einen besonderen, atmosphärischen Abend gefreut und teilten ein ziemlich großes Restaurant plötzlich mit nur vier weiteren Gästen.“

Die App Hidden Table will ein junges Publikum ans Fine Dining heranführen

So also ist Hidden Table entstanden. Eine App, die einerseits gerade die unter der Woche oft freibleibende Tische in der gehobenen Gastronomie vermarkten will. Und die sich andererseits auch als Tool begreift, ein neues – und junges – Publikum ans Fine Dining heranzuführen.

Im vergangenen Herbst gestartet, gibt es Hidden Table bereits in Hamburg, Köln/Düsseldorf und München, wo sogar das mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Tantris zu den Partnern gehört. Ende Oktober ist die App nun auch in Berlin gestartet. Und das, so Malte Herbst, auf Augenhöhe mit den teilnehmenden Restaurants: „Es gibt Buchungsplattformen, die für ihre Dienstleistung mehr als 20 Prozent Provision nehmen, davon sind wir weit entfernt. In den gegenwärtig komplizierten Zeiten hat ohnehin nur der eine Chance, der sich aufrichtig als Partner der Gastronomie begreift.“

Das Jungbluth und das Bonvivant nutzen Hidden Table

Die teilnehmenden Restaurants – zum Start der App sind etwa das sympathische Jungbluth aus Steglitz oder das vegane Bonvivant dabei –, können Hidden Table dabei unterschiedlich nutzen. Sei es, um einen sonst leeren Tisch zum rabattierten Preis einzustellen, auch um Food Waste zu vermeiden. Sei es, um mit kleineren Menüs zu günstigeren Preisen ein neues Publikum anzusprechen. Diese Idee hat Malte Herbst aus New York mitgebracht: „Gerade zu Randzeiten gibt es dort günstige Angebote für Studierende. Wenn hippe, junge Menschen in einem Restaurant sitzen, wirkt das auch auf potenzielle Walk-Ins anziehend.“

Bezahlt werden alle Buchungen im Voraus in der App, was dem Gast wie dem Gastgeber eine größtmögliche Sicherheit garantiert. 

  • Hidden Table erhältlich im Apple App Store oder Google Play Store, es entstehen keine fixen Kosten, online

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