Essen & Trinken

Sodom & Gomorra in Kreuzberg

Holzplatten und feine Schnäpse bei Fräulein Brösel

Jobnomaden, Pop-up-Restaurants und die Mobilität des Street Food. Kreativ-kulinarisch ist Berlin ziemlich in Bewegung. So sehr, dass sich Stefanie Drobits aka Fräulein Brösel eine Pause wünscht. So viele Orte hat sie mit ihren Weinen und vor allem Bränden beglückt, wie sie die zugehörigen Flaschen durch die Stadt getragen hat. Zu Supper Clubs, Dinnerpartys, in die Markthalle Neun. Kurz, ein eigener ­Hafen musste her, ein Büro mit integrierter ­Verkaufsfläche. Und weil Fräulein Brösel den Möbeldesigner Zascho Petkow kennt und schätzt, haben sie eine Ladengemeinschaft gegründet. Sieht ja auch gut aus, die geisterhaft schön gestalteten Flaschen von „Fräulein ­Brösels Schnapserwachen“ auf den schweren, naturgeformten Holzplatten von Petkow. ­Beide wollen im Sodom & Gomorra vor allem ar­beiten, freuen sich aber immer über Kunden, die sie dabei unterbrechen.        

Text: Clemens Niedenthal

Foto: Denise van Deesen

Sodom & Gomorra Manteuffelstraße 100, Kreuzberg, aktuelle ?Öffnungszeiten und Infos unter ?www.schnapserwachen.com

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