Essen & Trinken

Hugo Ball in Neukölln

Hugo Ball in Neukölln
Erlebt, neben der neopolitanischen Pizza, nun auch der elsässische Flammkuchen seine kulinarische Neubesinnung? Neben dem Rosa Lisbert in der Arminiusmarkthalle in Moabit jedenfalls verschreibt sich auch das Hugo Ball am S-Bahnhof Sonnenallee dem krossen, vor allem aber geselligen Gericht (5,50 bis 9 Euro). Mit Speck und Zwiebeln, mit Thymiankartoffeln und würzigem Gryezer. Mit Rucola, Walnüssen, Roter Bete – und zuckrig-süßer Balsamicocreme, was der einzige Kritikpunkt an diesem Abend bleiben sollte. Atmosphärisch schön ist das patinierte Ecklokal mit dem vorgelagerten Biergarten. Unkompliziert sind die Weine wie die Ansprache. Die Limonaden sind hausgemacht und so ist das Kaberett, das einmal im Monat den Geist seines Namensgebers, des Dadaisten Hugo Ball, auf die Kleinkunstbühne bringt. Zu späterer Stunde folgen Drinks und, im Windschatten der Sonnenallee, ein überraschend entspanntes Neuköllngefühl.   


Text:
Clemens Niedenthal

Foto:
Lisa Ravery/ Hugo Ball

Hugo Ball Saalestraße 38, Neukölln, Tel. 68231357, Tgl. 18-01 Uhr (Küche bis 23 Uhr),? www.hugoball.de

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