Essen & Trinken

Internationale Bistroküche

Vielleicht kennen auch Sie Restaurants, in denen man sich heimisch fühlt, kaum dass sich die Tür hinter einem geschlossen hat. Die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen, egal wohin einen das Leben verschlägt. Unser Leser Nik Fischer, vor drei Jahren in die USA ausgewandert, hat gerade die Familie in Berlin besucht. Und auch sein altes Stammlokal, das Jules Verne in der Schlüterstraße. „Wenn man eine Zeit lang weg war, denkt man immer, alles hat sich verändert“, schreibt der 32-Jährige. „Und dann geht man abends ins Jules Verne und wird so herz­lich empfangen, als wäre man erst gestern hier gewesen.“ Aber wirkt das Restaurant ebenso einladend auf Leute, die nicht zu den Stammgästen gehören? Wir machen den Test.

Große Fenster zur Straße hin gestatten gleich einen Blick in den freundlichen Gastraum mit dem großen Tresen. Die Wände sind in warmen Rot- und Gelbtönen gehalten, man sitzt an höl­zernen Bistrotischen und spürt tatsächlich bald die positive Energie, die zufriedenen Gästen wie Gastgebern eigen ist. „Wir möchten, dass Sie sich bei uns wohlfühlen und gerne wiederkommen“, sagt später Hassan Abdel Meguid, einer der beiden Betreiber des Restaurants. So einfach, so schwer. Doch der Service ist flink und freundlich, die Weinkarte präsentiert eine gute Auswahl aus Deutschland, Italien, Frankreich und Übersee und die Speisen überzeugen durch ihre Aromenvielfalt. Auf der französisch und nordafrikanisch inspirierten Karte stehen Klassiker wie Steak et frites, allerlei Gerichte mit Couscous, aber auch Wiener Schnitzel vom Kalbsrücken oder verschiedenste Arten von Tarte flambйe und italienne. Montags und mittwochs gibt es vegane Mittagsgerichte. Ein guter Tipp.

Jules Verne in der Schlüterstraße 61 (Charlottenburg)

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