Essen & Trinken

Kame in Charlottenburg

Kame in Charlottenburg

Ein japanischer Bäcker also. Ganz neu ist das nicht. Schließlich hatte Kame (japanisch für Schildkröte, die ebendort ein Glückssymbol ist) schon im vergangenen Jahr einen Stand in der Kreuzberger Markthalle Neun eröffnet. Im Alten Westen aber ist Kame jetzt so richtig angekommen. Wir nehmen am niedrigen Holztisch (dem für die japanischen Teezeremonien) Platz und starten mit einem Melon Pan, einem süßen, mit einem Keks­teig bestrichenen Brötchen. Japanische Kinder stehen drauf. Wir auch. Danach die Onigirazu, diese gefüllten, in Algen eingeschlagenen Reistaschen. Der grüne Tee ist geröstet und der Matcha-Cheesecake eine herrliche Interpretation unserer liebsten Kuchengattung. Kame ist ein toller Laden, weil er eine authentische Länderküche als allgemeinverständliches Soulfood vermittelt. Yummie!  

Text: Clemens Niedenthal

Foto: Magnus Aspelin/ Kame Japanese Bakery

Kame Leibnizstraße 45, Charlottenburg, Mo-Sa 9-18 Uhr, www.facebook.com/kameberlin

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