Französisch

Le Bon Mori in Kreuzberg

Brasserien gehen gut: ein Abend im Le Bon Mori

Foto: Uwe Schwarze
Foto: Uwe Schwarze

Brasserien haben dieser Tage Hochkonjunktur. Unprätentiös gut essen, dem hat sich nun auch Moritz Borowski alias Le Bon Mori verschrieben. Sein schmales französisches Lokal wirkt einladend und ist mit je vier Flammkuchen (10–12 Euro) und Quiches (7–8 Euro) ein Ort für alle Tage.
Leider war der Flammkuchen ein wenig trocken, der hausgebeizte Lachs darauf arg salzig. Freundlich hingegen der gute Mori, der fragt, ob es noch etwas Lachs sein dürfe. Mit ein paar Suppen und Vorspeisen wie Steak Tatar (9–12 Euro), Hauptgerichten (18–22 Euro) wie Rinderfilet mit Kartoffelgratin und Desserts (7 Euro) à la Lavendel-Crèmme Brûlée sowie der Möglichkeit, daraus zwei- bis viergängige Menüs mit und ohne Weinbegleitung (29–59 Euro) zusammenzustellen, zeigt sich, ebenso wie bei der sorgsam zusammengestellten Weinkarte, der gehobene Anspruch. Der wird in der Fischsuppe mit solider Brühe, glasiger Jakobsmuschel und saftigen Fischstückchen ordentlich, mit der Blutwurst samt Calvados-Apfel-Chutney und Kräuter-Kartoffel-Püree erfreulich realisiert. Kleiner, feiner Laden mit Herz und Potenzial.

Le Bon Mori Stresemannstr. 21, Kreuzberg, Tel. 25 29 12 46, Di–Sa 11–23 Uhr, www.lebonmori.de

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