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Lieferdienste in Berlin: Lebensmittel und Getränke bis an die Tür

Ihr habt keine Lust, den Einkauf zu schleppen oder auch einfach keine Zeit dafür? Es gibt immer mehr Lieferdienste, die Getränke und Lebensmittel bis vor die Haustür liefern. Wir stellen euch Lieferdienste in Berlin für Getränke und Lebensmittel vor.


Der Neue: Gorillas

Im Lager von Gorillas befindet sich so ziemlich alles, was ihr für einen Einkauf benötigen könntet. Foto: Gorillas
Im Lager von Gorillas befindet sich so ziemlich alles, was ihr für einen Einkauf benötigen könntet. Foto: Gorillas

Gorillas ist ein im März 2020 gegründetes Start-up, die App des Unternehmens ist im Google Play Store und Apple Store kostenlos erhältlich. Gorillas ist mittlerweile nicht nur in Deutschland unterwegs, sondern auch europaweit, zum Beispiel in London und Amsterdam. Der Lieferdienst hat sich den amerikanischen Lieferservice „Gopuff“ zum Vorbild genommen und wirbt damit, dass die Bestellung nach zehn Minuten da ist. Anders als bei den anderen Getränke- und Lebensmittellieferdiensten liefert Gorillas überwiegend auf dem Fahrrad aus. In Deutschland will das Unternehmen sein Angebot noch weiter ausbauen und Ende 2021 in 30 Städten vertreten sein.


Der Neuste: Getir

Ein Getir-Kurier fährt durch Berlin. Das türkische Unternehmen will schnell expandieren. Foto: Imago/Winfried Rothermel

Auch Getir will ein Stück vom Liefererfolg abhaben und bringt, so die Werbebehauptung, Lebensmittel innerhalb von circa zehn Minuten zu den Bestellenden – das funktioniert derzeit in ausgewählten Berliner Vierteln. Mehr als 1000 Produkte sind im Angebot, das Unternehmen wirbt zudem damit, fair zu den Kurieren zu sein: „Unsere Mitarbeitenden machen Getir erst möglich. Wir behandeln unsere Kuriere mit Respekt – von Einstellung über Equipment bis hin zum Trinkgeld. Getir ist ein fairer Arbeitgeber.“ Getir stammt aus der Türkei (der Firmenname bedeutet „Bring“) und will sukzessive den deutschen Markt erobern – das Start-up will schon im Jahr 2023 rund 10.000 Mitarbeiter in Deutschland beschäftigen.


Der Rivale: Flink

Ein Flink-Rider vor einer Haustür. Foto: Flink
Ein Flink-Rider vor einer Haustür. Foto: Flink

Das junge Start-up Flink ist wohl der Rivale des älteren Bruders Gorillas. Der Ende 2020 gegründete Lieferdienst verspricht ebenfalls den gewünschten Einkauf innerhalb von zehn Minuten bis vor die Haustür zu liefern. Geschafft wird das mit zentral gelegenen Mini-Lagern, in denen die bestellte Ware gepackt und dann von den Ridern ausgeliefert werden. Zuvor war das Unternehmen als Pickery bekannt. Bisher beliefert Flink 20 Städte, vier davon in den Niederlanden. Ziel ist es, bald flächendeckend in Deutschland präsent zu sein.


Der Unverpackte: Tante Emma unterwegs

Die beiden Gründerinnen Aline und Louisa liefern die bestellten Waren mit ihrem Lastenfahrrad aus. Foto: Tante Emma unterwegs
Die beiden Gründerinnen Aline und Louisa liefern die bestellten Waren mit ihrem Lastenfahrrad aus. Foto: Tante Emma unterwegs

Tante Emma unterwegs liefert euch unverpackte, regionale, nachhaltige und vegane Biolebensmittel. Die Idee, einen Lieferservice zu gründen, stammt aus einem Universitätsprojekt im Studiengang „Unternehmensgründung und -nachfolge“. Die Idee der beiden Gründerinnen Aline Gellern und Louisa Boderke wurde dann im Oktober 2020 Wirklichkeit, als ihr Shop online ging. Bisher werden die Einkäufe mit dem Lastenrad nach Kreuzberg, Friedrichshain, Neukölln, Schöneberg sowie in Teile Lichtenbergs und Treptows geliefert. Die beiden Gründerinnen wollen in Zukunft auch Drogerieartikel und Haushaltswaren anbieten.


Die Marktführer: Durstexpress/Flaschenpost

Lieferfahrzeug von Flaschenpost. Foto: Imago/Steinach

Lange standen die beiden Unternehmen in Konkurrenz, aber seit Anfang 2021 ist bekannt: Flaschenpost übernimmt Durstexpress. Die Rivalen gehören nun beide zum Unternehmen Dr. Oetker. Kunden von Durstexpress müssen sich aber keine Sorgen machen, sie werden von dem Lieferdienst Flaschenpost übernommen. Flaschenpost wirbt auf seiner Website mit einer Lieferzeit von 120 Minuten und damit, dass es keine Liefergebühr gibt. Flaschenpost ist dafür bekannt, hauptsächlich Getränke zu liefern, von Wasser bis Wein. Aber auch Lebensmittel und Haushaltsartikel kann man online bestellen.


Die Supermärkte: Rewe und Penny

Rewe-Supermarkt in der Pappelallee in Prenzlauer Berg. Foto: Imago/Seeliger

Bereits 2012 hat Rewe mit dem Ausliefern von Lebensmitteln in Berlin angefangen. Somit ist die Supermarktkette schon vor ihren Konkurrenten in den Markt eingestiegen. Hier können die Lebensmittel sogar als Paket zugestellt werden. Alles, was es im Markt zu finden gibt, ist auch online erhältlich. Die Discounter-Kette von Rewe, Penny, bietet in Berlin seit 2021 ebenfalls einen Lieferservice namens „Bringoo“. Die Penny-Kund:innen können per App zusammensuchen und bekommen ihre Waren dann zum gewählten Termin geliefert. Es gibt keinen Mindestbestellwert, die Kosten für die Lieferung betragen 2.90 Euro.


Der Erfahrene: Bringmeister

Lieferdienste in Berlin: Tüten vom Lieferdienst Bringmeister.de stehen vor der Haustür. Foto: Imago/Sven Simon
Tüten vom Lieferdienst Bringmeister.de stehen vor der Haustür. Foto: Imago/Sven Simon

Bringmeister liefert bereits seit mehr als 20 Jahren in Berlin und Umland Lebensmittel. Das Unternehmen ist somit einer der ersten Lebensmittel-Lieferservices in Deutschland. Neben Berlin beliefert Bringmeister.de auch in und rund um München. Seit 2017 gehört das Unternehmen zum Edeka-Verbund. Das Sortiment umfasst online rund 13.000 Produkte.


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