Weinbar

Mine/Wine – Berlins kleinste Weinbar

Eigentlich nur ein 14 Quadratmeter großer Warteraum für das benachbarte Restaurant Mine/Wine. Wir waren da und haben festgestellt: Charme ist in der kleinsten Hütte

Mine/Wine

In der Meinekestraße 10 wurde Berliner Genussgeschichte geschrieben: Das Mâitre, Berlins erster Michelin-Stern, war genau dort. Als der zweite Stern nicht kam, hat Henry Levy sein Mâitre geschlossen. Damals, als gutes Essen in Deutschland noch geradezu zwanghaft Französisch können musste.
Jetzt also das Mine/Wine. Ein russischer Fernsehkoch mit armenischen Wurzeln kocht so produktpointiert italienisch, dass uns das in diesem Magazin bereits eine Eloge wert war. Nach gut vier Monaten haben Aram Mnatsakanov und sein Sohn Michail ihr Restaurant nun um eine Weinbar erweitert. Wobei erweitert schon zu viel gesagt wäre. 14 Quadratmeter klein ist dieser begehbare Weinschrank. Er hat sich dezidiert schick gemacht und bleibt doch nonchalant lässig. Er kann Champagner, Pfalzriesling, Rote aus dem Holz, aber auch spontanvergorenen Naturwein. Kurz: ein entdeckungsdurstiges Loch in der Wand. 

WineBar im Mine/Wine Meinekestr. 10, Charlottenburg, Fr & Sa ab 19 Uhr, www.minerestaurant.de

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