Japanisch

Momiji in Charlottenburg

Weiter oben in der Kantstraße, wo sich die gute asiatische Küche zunehmend in unverschämt billig kalkulierten Lunchangeboten verliert, versucht sich ein kleiner, versteckt liegender Laden nun am Gegenteil

Foto: Momiji

Das Momiji bringt die Regionalküche Osakas abseits plumper Asia-Assoziationen auf ein paar wenige Tische. Die Takoyaki, ein typischer Street-Food-Snack, sind das Signaturgericht (drei Stück ab 3 Euro): pflaumengroße Teigbällchen, gefüllt mit Oktopus, garniert mit getrockneten Bonitoflakes. Sie schmecken auf eine leise, warme Art authentisch, wie die Küche im Momiji überhaupt nach dem schmeckt, was man, gar nicht despektierlich, japanische Hausmannskost nennt. Exemplarisch dafür auch die vollmundige, in ihrer Textur beeindruckende Rettichsuppe (3 Euro). Echte Entdeckung – so lange die Schanklizenz fehlt, empfehlen wir die sehr guten, erfrischenden Tees.

Momiji Bleibtreustr. 52, Charlottenburg, Mo–Sa 12–15 + 18–22 Uhr, www.mo-mi-ji.com

 

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