Essen & Trinken

Restaurant Ebert

Bonnie Tyler war schon hier und Hape Kerkeling, Otto Waalkes und Nicolas ­Cage. Das mag vielleicht an der Nähe zur Schaubühne liegen, die in wenigen Minuten fußläufig erreichbar ist, eher aber ist es ein Indiz dafür, dass man auch neben dem Ku’damm einen schönen Abend in netter Atmosphäre verbringen kann. Sorgen um ihre Gäste müssen sie sich also nicht machen, Küchenchef Christian Ebert und seine Crew. Und doch geht es dem etablierten Familienbetrieb heute nicht anders als zahlreichen anderen Gasthäusern in der Stadt: Wer nicht ständig am Ball bleibt, gerät leicht in Gefahr, aus dem Wahrnehmungsradius der Gäste zu rutschen, so wie man das von

E-Mails kennt, die durch Nachrücker vom Bildschirm verschwinden. Im Restaurant Ebert wird seit 27 Jahren deutsche Küche im besten Sinne serviert mit Ausflügen in den mediterranen Raum. Elsässer Weinbergschnecken etwa kann man als Vorspeise bestellen, oder Aalrauch-Matjes auf Pumpernickel. Für die Fischfreunde gibt es Scholle und Dorade, Entrecote und Schnitzel für die Fleisch-Fraktion. Seit letzter Woche aber steht wieder das Highlight der Eberts auf der Karte, die Martinsgans. Noch bis zum Ende des Jahres wird das Gänsemenü serviert, für 25,50 Euro mit Gänseleberterrine und Gänsekraftbrühe vorneweg und mit Grünkohl, Rotkohl und Kartoffelkloß „zum Satt-Essen“. Alles ist hausgemacht, nicht nur die Terrine, sondern auch Brot und Schmalz. Es ist gut für die Stadt, dass neue Restaurants eröffnen, gut aber ebenso, dass neue Gäste etabliertere Restaurants entdecken.

Restaurant Ebert Eisenzahstraße 59 Charlottenburg

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