Gastrotipp

Good n’ Vegan liefert richtig ab – mit einem neuen Weihnachtsmenü

Das Good n’ Vegan an der Kastanienallee in Prenzlauer Berg ist bekannt für sein veganes Lieferessen. Dabei gelingt es der Küche des Lieferdienstes, die Klassiker des Comfort Food in eine rein pflanzliche Version zu verwandeln, die neue Maßstäbe setzt. Und zu Weihnachten gibt es ein besonderes Menü.

Vegane Mozzarella-Sticks – unbedingt probieren. Foto: Marianne Rennella

Veganer Käse? Den hat Good n’ Vegan perfektioniert

Chef der Küche ist Khoi Truong, er ist der Kopf hinter der Innovation. Er war es, der aus Cashewkernen einen Mozzarellakäse entwickelte und so die veganen Mozzarella-Sticks erschuf. Paniert und frittiert, wurde der Cashew-Mozzarella schnell zu einem der Signature Dishes des Good n’ Vegan. 

Beeindruckender Brie aus Mandeln auf der Käseplatte des Good n’ Vegan. Foto: Marianne Rennella

Absolut einzigartig ist auch der Brie aus Mandeln, den Truong analog zu einem klassischen Brie herstellt: Mit Hilfe von Bakterien und Zeit wird Eiweiß veredelt. Das Ergebnis ist cremig und hat durch Fermentation einen kräftigen Geschmack erlangt, der käsig ist, aber doch nicht tierisch.

Nun gibt es ein Weihnachtsmenü von Good n’ Vegan

Khoi Truongs neuste Erfindung ist ein rein pflanzliches, weihnachtliches Menü für Zuhause, das über die Online-Plattform “Voilà” bestellt und geliefert werden kann. Die einzelnen Komponenten brauchen dann nur noch im Wasserbad oder Ofen erhitzt zu werden.

Küchenchef Khoi Truong hat das vegane Weihnachtsmenü entwickelt. Foto: Marianne Rennella

Soßenstar Demi-glace

Ein Hauptaugenmerk des Menüs sind die vielen, aufwendigen Soßen, die der Küchenchef dafür kreiert hat. Star des Menüs ist die Demi-glace, eine dicke, dunkle Bratensoße, die Truong von 120 Liter auf acht Liter runterreduziert hat. Auch hier arbeitet er mit Fermenten wie Miso oder Sojasoße, um Tiefe und Umami zu erzeugen. Zu den zwiebligen Semmelknödeln und dem Braten macht sich die Demi-glace ausgezeichnet. Der Braten ist aus Seitan mit einer Füllung aus Cranberry und Bulgur, die das zarte, doch gedrungene Stück angenehm auflockert. Um die typische Kruste zu imitieren, schlägt Truong den Braten in Reispapier ein, welches während des Erhitzen im Ofen immer wieder mit einer BBQ-Glasur überstrichen werden soll. Nach ein paar Minuten schon verwandelt sich das Reispapier so in eine knusprige Bratenkruste. 

Insgesamt ist vieles knusprig: Braten, Knödel, Reisbällchen. Foto: Marianne Rennella

Auch kohltechnisch war er kreativ: Der zimtige, leicht scharfe Rotkohl ist butterweich im Mund und stiehlt anderen Angeboten der Stadt die Show. Zum bissfesten Rosenkohl kommt eine würzige, sahneartige Dijon-Creme, die durch die blättrige Struktur des Kohls wunderbar mit diesem verschmilzt. 

Die anfangs genannten Mozzarella-Sticks sind ebenfalls Teil des Weihnachtsmenüs und dienen zusammen mit den Rote-Beete-Arancini als Vorspeise. Während beim Reinbeißen in die Mozzarella-Sticks Fäden entstehen, wie bei einem Ofenkäse, bestechen die Arancini durch die schön dicke Kruste, die auch nach dem Abkühlen noch knusprig bleibt.

Alle Komponenten des Weihnachtsmenüs von Good n’ Vegan müssen zuhause nur erhitzt und angerichtet werden. Foto: Marianne Rennella

Weder Fisch noch Fleisch, dafür Frische und Fleiß – das Good n’ Vegan liefert nicht nur in der Adventszeit super ab. 

  • Good n’ Vegan Kastanienallee 82, Prenzlauer Berg, Café und Deli Mo-Fr 12-20 Uhr, Bestellungen und Lieferung der Weihnachtsbox über Voilà, Bestellungen des regulären Menüs über Wolt

Mehr Genuss

Nicht vegan: Gans oder Ente als Weihnachtsmenü für zuhause bekommt ihr hier. Das gibt’s natürlich auch am Tisch: Unsere Restaurant-Tipps für Gänsebraten findet ihr hier. Ganz klassisch: Diese Berliner Restaurants bieten Weihnachtsmenüs. Lasst es euch außerdem gut gehen auf diesen Berliner Weihnachtsmärkten.

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