ABO

Berlins Sterne-Restaurants: Das feinste Fine Dining der Stadt

Text: Susan Schiedlofsky
Veröffentlicht am: 02.07.2025
Home » Food » Berlins Sterne-Restaurants: Das feinste Fine Dining der Stadt

Berlin gehört mit 22 Restaurants und insgesamt 28 Sternen zu Deutschlands kulinarischen Meisterstädten. In diesem Jahr haben die Juror:innen des Guide Michelin drei neue Lokale ausgezeichnet. Wir stellen euch alle Sterne-Restaurants in Berlin vor.


Loumi: Selbstgemacht und weltgewandt

Sterneküche in der Berlin: Loumi in Kreuzberg
Im Loumi in Kreuzberg kocht man Gerichte auf französischer Grundlage, japanisch und nordisch inspiriert. Foto: Marianne Rennella

Warm leuchtet es durch die großen Glasfronten auf die Ritterstraße. Vom Kottbusser Tor sind es nur wenige Gehminuten. Kulinarisch betrachtet aber scheint es ein weiter Weg bis zum Loumi Restaurant von Mical Rosenblat und Karl-Louis Kömmler: Fine Dining, geradezu exzentrisch produktfokussiert, eröffnet ausgerechnet im Herbst der großen gastronomischen Katerstimmung in Berlin. Fünf Jahre lang hatten die beiden zuvor einen Supper Club ausgerichtet, bei Karl-Louis Kömmler zuhause an der Sonnenallee. Das Talent der Autodidakten hatte sich schnell rumgesprochen, Loumi entwickelte sich zum meistgefragten Pop-up-Dinner der Stadt. Nur folgerichtig war es also, Ende 2023 ein eigenes Restaurant zu eröffnen und 2025 den ersten Stern zu erkochen. Mehr zum Loumi lest ihr hier.


Das cool-kantige pars Restaurant

Sterneküche in Berlin: pars Restaurant in Charlottenburg
Haben gerade in Berlin einen Michelin-Stern bekommen: Kristiane Kegelmann und Florian Sperlhoher vom pars Restaurant. Foto: Pujan Shakupa

Großartig, dass das kantig-coole pars am Savingyplatz überzeugen konnte. Küchenchef Florian Sperlhoher und Gastgeberin Kristiane Kegelmann stehen dafür, dasst eine entdeckunsghungrige Küche immer auch geistreich sein muss.


Matthias: Lockeres Fine Dining für Kurzentschlossene

Haben 2025 einen Stern bekommen: Janine Woltaire und Silvio Pfeufer in ihrem Restaurant Matthias. Foto: Luís Bompastor

Das Matthias am Kollwitzplatz, mit Küchenchef Silvio Pfeufer (ex-Einsunternull), ist auf eine beinahe klassische Weise ein exzellentes, und sehr zeitgenössisches Restaurant. Am Samstag, also dem Markttag auf dem Kollwitzplatz, hat das Matthias mittags eine eigenständige Lunch-Menükarte.


Hallmann & Klee: Das wunderschönste Restaurant dieser Stadt

Hier wir das Essen auf selbstgetöpferten Tellern serviert: Hallmann & Klee. Foto: F. Anthea Schaap

Am Böhmischen Platz hat Sarah Hallmann ein so licht wie schlicht gestaltetes Speisekammerrestaurant (Beton, Holz, eine offene Küche) geschaffen. Beim Salat zum Lunch kommen Fenchel, warmgeräucherter Lachs und ein pochiertes Ei auf einem handgetöpferten Teller. Und dreierlei selbstgebackenes Brot. So ein Teller macht nicht bloß satt, er öffnet Perspektiven. Dafür, und für ihre wunderbare Küche überhaupt, wurde Sarah Hallmann vom Gault Millau schon zur „Gastronomin des Jahres“ ausgezeichnet. Völlig verdient, wie wir finden. Guide Michelin belohnte das Hallmann & Klee mit dem einzigen neuen Stern 2024 in Berlin. Wir gratulierten Sarah Hallmann vom Hallmann & Klee.


Bonvivant: Vegan-vegetarisches Cocktailbistro

Das Bonvivant ist 2023 neu zu den Berliner Sterne-Restaurants hinzugekommen. Foto: Julik Schimmel

Das Konzept des schmucken Cocktail-Bistros funktioniert perfekt: Kreatives vegetarisches und regionales Soulfood von Nikodemus Berger trifft in entspannter Atmosphäre auf erstklassige, immer auch vegane und alkoholfreie Cocktailkreationen. Anfangs waren die Teller zum Teilen gedacht, inzwischen ist das Konzept erwachsen geworden und präsentiert sich als 4- oder 6-gängiges Menü mit oder ohne Getränkebegleitung. Die einzelnen Gänge können auch à la Carte bestellt werden. Gastgeberin Fatinka führt dabei leidenschaftlich durch den Abend, wenn etwa der großartige Sellerie mit Tannennadel, Walnus und Ponzu auf den Tisch kommt und sie dazu im Schälchen eine flüssige Begegnung aus Wermut, Vetiver, Doulasie und Kräutern kredenzt. Das Menü, darunter auch weißer Spargel mit Weizengras und gerösteter Hefe oder der Austernpilz mit Haselnuss, Meerrettich, Kohlrabi und Kiefern, ist eine vegetarische Geschmacksreise, die in der Berliner Oberliga spielt. Am Wochenende wird zudem noch gebruncht. Mehr zum Bonvivant lest ihr hier.


Französischer Charme im Irma La Douce

Sterne-Restaurants in Berlin Irma La Douce Innenansicht
Klassisch schön mit viel französischem Charme: das Irma La Douce in Tiergarten. Foto: Luigi Di Crasto/White Kitchen

Es ist eines der schicksten Hauptstadtrestaurants: Das Irma La Douce ist mindestens so charmant wie der Billy-Wilder-Film, nach dem das 2019 eröffnete Restaurant benannt ist. In den imposanten und charmanten Gründerzeiträumen wird der feinen französischen Küche gehuldigt. Und zwar so gut, das Küchenchef Michael Schulz Träger eines Michelin-Sterns und auch noch zum „Berliner Meisterkoch 2021“ gekürt wurde. Seine Gerichte sind unprätentiös, überraschend leicht und von einer enormen Aromenvielfalt geprägt. Dazu hat Restaurantleiter und Sommelier Sascha Hammer 300 europäische Weine am Start. Mehr zum Lunch in Irma La Duce lest ihr hier.


Lässig modern im Tulus Lotrek

Sterne-Restaurants in Berlin tulus lotrek
Konzentration aufs Detail. Foto: Philipp Dreyer

Das Tulus Lotrek, gegründet und beseelt von Ilona Scholl und Max Strohe, zählt zu den lokalen Konzeptküchen dieser Stadt. Das Schöne hier: Ein Besuch macht irre viel Freude. Auch den Tester:innen vom Guide Michelin, die Strohe mit einem Stern hoch gelobt haben. Auf der Tapete verstecken sich Schinken und Tintenfischarme in einem floralen Textildruck.

Expressiv ist auch die Küche: Mit Jakobsmuschel, Sellerie, Aprikose, Nussbutter und Perigord-Trüffel wird beispielsweise aus den Insignien der Haute-Cuisine ein herzhafter Spaß, den das junge Team um Gastgeberin Ilona Scholl den Gästen auch just so zu vermitteln versteht. Unter den besten Restaurants dieser Stadt das unbedingt herzlichste.


Großartige Ausblicke im Golvet

Einer der großstädtischsten Ausblicke Berlins im Sterne-Restaurant Golvet. Foto: Kirchgasser Photography

Wer in dem Sternerestaurant hoch über der Stadt im ehemaligen Club 40 Seconds an der Potsdamer Straße diniert, erlebt Peter Maria Schnurr und seine „Cuisine Passion Légère“. Das Golvet bleibt damit eine Fine-Dining-Adresse für den großen Auftritt – und all die kleinen Details.


Tahini statt Foie Gras und Pastrami vom Kamel: Prism

Sterne-Restaurants Gal Ben Moshe am Grill im Prism
Gal Ben Moshe bei der Arbeit im Prism. Foto: F. Anthea Schaap

Für sein Restaurant hat sich Gal Ben Moshe durch die Aromen seiner israelischen Heimat und mit beinahe kindlicher Begeisterung durch die Gemüseläden der Sonnenallee geschmeckt. Tahine statt Fois Gras, armenische Gurke statt französischem Trüffel, oder doch all das nebeneinander. Mit einem Holzkohlegrill für die Röstaromen am Lamm und am butterzarten Pulpo, mit selbstgepökelter Pastrami vom Kamel. Spektakulär darf es dabei durchaus nochmal werden. So wird der Fond zur Wachtel am Tisch im Syphon erhitzt, um jedwedes Aroma aus den Knochen zu kitzeln. Spektakulär aber vor allem, wie einleuchtend und vollmundig Gal Ben Moshes Küche nun schmeckt. Eine Etage über dem levantinisch-berlinerischen Sterne-Restaurant in Berlin gibt es zudem einen Private Dining Room.


Den Himmel über Berlin genießen im Skykitchen

Sterne-Restaurants in Berlin Skykitchen
Lässig schick: Skykitchen. Foto: Clemens Niedenthal

Seinen Michelin-Stern hatte sich Alexander Koppe in der ersten Etage des Lichtenberger Kongresshotels Andel’s erkocht. Längst residiert sein lässig-schickes Restaurant Skykitchen in der Panorama-Etage des Andel’s Hotel. Alleine der Ausblick ist einen Besuch wert. Koppes kulinarische Handschrift steht für ein „Crossover aus Fine Dining und Berliner Schisslaweng“, dargeboten in zwei Menüs, eines davon vegetarisch. Außerordentlich gut ist Koppes Risotto, zudem begeistert sein Faible und mehr noch sein Händchen für Innereien. Sehr gute Getränkebegleitung, die auch mal einen Cocktail reicht.


Französisch grundiert mit Berliner Schnauze: Bandol sur Mer

Sterne-Restaurants in Berlin Bandol Sur Mer
Große Kochkunst in intimer Atmosphäre im Bandol sur Mer. Foto: F. Anthea Schaap

Der angesagte Stern-Franzose Bandol sur Mer residiert in einem früheren Döner-Grill. Sternekoch und Inhaber Andreas Saul verwöhnt die höchstens 18 Gäste kulinarisch, während Sommelière und Gastgeberin Lisa Karsten für einen tadellosen Service und die Weinpflege verantwortlich zeichnet. Beim angebotenen vielgängigen Menü kommen vorwiegend regionale Produkte wie Rote Bete, Brennnessel oder Birne zum Teil spektakulär zum Einsatz.


Vegetarische Spitzenküche im Cookies Cream

„Electric Bloom“, so heißt Nicholas Hahns Menü im Cookies Cream. Foto: Marianne Rennella

Das vegetarische Gesellschaftslokal verbindet lässigen Hinterhof-Charme mit einer nie verkopften Gourmetküche, inzwischen eines der Sterne-Restaurants in Berlin. Die Köpfe hinter dem Cookies Cream: Clublegende Heinz „Cookie“ Gindullis ist der Inhaber, Restaurantleiterin ist Anne Cremer. Lange war Stephan Hentschel Küchenchef und wurde mittlerweile von Nicholas Hahn abgelöst, dessen Menü „Electric Bloom“ wir hier empfehlen. Dass es neben der Wein- auch eine nichtalkoholische Begleitung im Glas gibt, versteht sich im Cookies Cream von selbst.


Brutal-lokal und immer saisonal: Nobelhart & Schmutzig

Sterne-Restaurants in Berlin Nobelhart & Schmutzig
Sterne-Restaurant Nobel & Schmutzig: Zeitgenössischer kann man in Deutschland derzeit kaum essen. Foto: Marko Seifert/Nobelhart & Schmutzig

Kloß mit Soße. Butter mit Brot. Vom Lamm der Nacken am angekohlten Rosenkohl. So also schmeckt es im Nobelhart & Schmutzig, dem „brutal lokalen“ Restaurant des Vollbart- wie Vollblut­kulinarikers Billy Wagner und seines Küchenchefs Micha Schäfer. Zeitgenössischer kann man in Deutschland derzeit kaum exzellent essen.

Man sitzt einfach bei sympathischen Menschen und schmeckt Produkte aus der nahen Umgebung, dazu gibt es eine erkenntnisdurstige, stets süffige Getränkebegleitung. In den Sommer- und Herbstmonaten überwiegen die vegetarischen Gänge, im Winter kommt dann Wild und Fisch. Auch das heißt: radikal saisonal. Also mehrmals im Jahr vorbeischauen.


Fine Dining in lässig: Bricole

Bricole Sternerestaurant Berlin
Entenparfait mit Belper Knolle, Cassis, Birne und Thymian: Das Bricole steht mit einem Fuß in Süddeutschland, mit dem anderen in Frankreich und mit dem Herzen sehr wohl in Berlin. Foto: Bricole

Küchenchef Steven Zeidler hat die kulinarische Gegenwart auf der Zunge, ohne die DNA seiner süddeutsch-frankophilen Küche zu verleugnen. Erstaunlich etwa Zeidlers Saucen und überhaupt seine buchstäblich konzentrierte Handwerklichkeit. Im März 2022 hat das legere Fine-Dining-Restaurant seinen ersten Michelin-Stern erhalten.


Klassische Sterneküche im Hugos

Sterne-Restaurants in Berlin Hugos
Ein Reh aus der Schorfheide im Hugos. Foto: InterContinental Berlin

Der Rundumblick aus dem 14. Stock des Hotel Intercontinental ist schwer zu toppen. Ebenfalls ein Erlebnis ist Eberhard Langes (1 Stern) leichte Gourmetküche mit mediterranem Einschlag, die seit 1999 durchgängig mit dem Michelin-Stern ausgezeichnet wird. Die Gäste genießen Kreationen wie geflämmten Bretonischen Langustino oder Bachsaibling mit Essiggurke, Granny Smith, hausgemachtem Kefir und Kaviar.


Kreative deutsche Küche im Bieberbau

Sehenswert: die Stuckarbeiten im Sterne-Restaurant Bieberbau. Foto: Bieberbau

Über lange Jahre hat sich der Bieberbau mit kreativer deutscher Küche und erstklassigen Produkten einen treuen Stamm an Gästen erarbeitet. Kein Wunder, dass sich das denkmalgeschützte Restaurant (sehenswerte Stuckarbeiten), das auch einen eigenen Kräuter- und Gewürzgarten unterhält, seit einigen Jahren mit einem Michelin-Stern schmücken kann.


Mehr Berlin geht nicht: Lorenz Adlon Esszimmer

Sterne-Restaurants in Berlin Lorenz Adlon Esszimmer
Der wohl legendärste Ausblick aller Sterne-Restaurants in Berlin. Foto: Hotel Adlon Kempinski

Das Lorenz Adlon Esszimmer wurde nach dem Wechsel zu Küchenchef Jonas Zörner, er kam aus dem Golvet, auf (vorerst?) einen Stern heruntergestuft. Jonas Zörner wurde zum „Berliner Meisterkoch 2022“ gekürt. Wir bleiben gespannt.


Ein Ausflug nach Wien bei Horváth am Paul-Lincke-Ufer

Sterne-Restaurants in Berlin Horvath Sebastian Frank
Sebastian Frank kocht seit 2010 im Horváth. Foto: Clemens Niedenthal

Der gebürtige Wiener Sebastian Frank kam 2010 ins Horváth am Paul-Lincke-Ufer. Schon im ersten Jahr gab es einen Stern, 2015 kam ein zweiter dazu. Gewürdigt wurde eine entschlossene Produktküche, die sich radikal aus der Biografie des Küchenchefs nährt. Spätestens dieser konzentrierte Zugang macht das Horváth für uns zum besten Restaurant der Stadt. Neben der Blutpraline ist ein im Salzteig gereifter Sellerie eines von Franks Signature-Gerichten.


Süßes ohne Zucker bei Coda Dessert Dining

Optisch und geschmacklich absolut bemerkenswert: Coda Dessert Dining. Foto: Claudia Goedke

Handwerklich herausragende, hübsch anzuschauende, vor allem aber geschmacklich feinsinnige Teller stehen auf der Karte dieses weltweit ersten Dessert-Restaurants, das vom Guide Michelin mit nicht nur einem, sondern gleich zwei der begehrten Sterne ausgezeichnet wurde. Zucker spielt in der Küche des Spitzenpatissiers René Frank quasi keine Rolle. Intensiv, intellektuell, inspirierend: eine urbane, weltläufige und auf den Punkt formulierte Adresse. Auch mit einer weiteren internationalen Auszeichung: Frank wurde zum “World’s Best Pastry Chef 2022” gekürt. Unser Autor war begeistert von Coda Dessert Dining.


Tim Raue und seine Berliner Schnauze

Tim Raue prägt Berlins kulinarische Landschaft. Foto: Nils Hasenau

Das Restaurant in der Rudi-Dutschke-Straße bleibt Tim Raues Aushängeschild. Und der Ort, an dem seine entschlossene Umami-Küche tatsächlich spektakulär und nicht bloß gut schmeckt. Das Abendmenü ist eine Investition, die sich deshalb unbedingt lohnt. Raue ist immer noch ein die kulinarische Landschaft prägender, mit zwei Sternen gekrönter Küchenchef und sein Restaurants eines der legendären Sterne-Restaurants in Berlin. 2025 hat Tim Raue übrigens das Restaurant Sphere im Fernsehturm übernommen.


Große Küche und außergewöhnliche Patisserie im Facil

Sterne-Restaurants im Facil
Dessertauswahl im Facil. Foto: Clemens Niedenthal

Im Glaspavillon in der fünften Etage des Mandala Hotels diniert es sich fast wie unter freiem Himmel. Umgeben von einem kleinen Bambuswäldchen genießen die Gäste die Künste des Sternekochs Michael Kempf, dessen intelligent-leichter Stil ihn zu einem der international bestbewerteten Küchenchefs (2 Sterne) der Stadt gemacht hat. Zum Beispiel zaubert er Skirt-Steak vom Black-Angus-Rind mit Linsen, Reiskraut und Chinakohl oder Langoustino mit Brokkoli, Algen und Earl Grey. Außerdem ist Facils Thomas Yoshida von Gault & Millau zum Pâtissier des Jahres 2016 gekürt worden.


Rutz in Mitte: Marco Müller ist Berlins erster Dreisternekoch

Marco Müller vom rutz Berlin Drei-Sterne-Koch
Marco Müller, Berlins erster Dreisternekoch. Foto: Rutz, Restaurant und Weinbar

Drei-Sterne-Koch Marco Müller kochte noch nie so gut wie derzeit. Wahre Begeisterung lösen immer wieder seine Saucen, Fonds und Reduktionen aus, die mal mit Säure, mal mit Frucht die einzelnen Komponenten zu einem Ganzen zusammenführen. Endlich wurde dem so sorgsam von Drei-Sterne-Koch Marco Müller entwickelten Küchenstil der Restaurantraum angeglichen. Die ehemalige Weinbar im Erdgeschoss und das Restaurant im ersten Stock bilden nun eine Einheit mit etwa dreißig Sitzplätzen. Ein Schauregal, in dem Einmachgläser aus der Küche lagern, erstreckt sich über beide, dunkel und romantisch gehaltenen Geschosse. Spotlights werfen ein brillantes Licht auf die Teller und lassen die Farben der Zutaten leuchten. Das Rutz dürfte im Moment das beste, vor allem das kompletteste Restaurant in Berlin sein. Unser Autor ist vom Rutz Restaurant begeistert. Und seit dem Frühjahr 2020 hat Müller noch eine neue kulinarische Spielwiese, das bisherige Alte Zollhaus in Kreuzberg, jetzt Rutz Zollhaus.


Mehr zum Thema

Ausgezeichnet: Drei neue Michelin-Sterne für Berlin, drei sehr gute Entscheidungen. Wer kann sich das noch leisten? Das Fine Dining steckt in der Krise. Wir lieben nicht nur die Sterne-Restaurants: Die besten Imbisse in Berlin. Gehobene Küche, vergleichsweise moderate Preise: Das zeichnet Bib-Gourmand-Preisträger aus. Diese Berliner Restaurants sind prämiert. Immer die besten Tipps für exzellentes Essen und vorzügliche Gastronomie findet ihr in unserer Rubrik Essen und Trinken.

Das könnte dich auch interessieren