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Slow Food auf Slowakisch in der Kreuzberger Pop-up-Küche „Platz doch“

Pop-up-Küche Platz Doch in Berlin

Vermutlich ist es eine gute Idee, dass Vanda Molnбr und Silvia Pintйrovб ihr Kellergewölbe in der Kreuzberger Manteuffelstraße ausgerechnet im kalten Dezember aufsperren. Verhandelt Platz doch doch die Lebensmittelkultur ihrer slowakischen Heimat – als Laden, Lokal und als Event-Agentur.
Krautgerichte, Blutwurst, Vrbov-Piroggen – der Jahreszeit angemessen herzhaft geht es zu in einer Küche, die auf dem Land zu Hause ist. Oder in den Bergen der Hohen Tatra. Aber dann ist da der in traditioneller Flaschengärung ausgebaute Sekt von Jбn Hacaj – und erwidert dem Handfest-Nahrhaften eine distinguierte Eleganz. Weshalb Platz doch also auch Vorurteile abbauen wird gegenüber einer kulinarischen Landschaft, die sich bis dato noch rar macht in Berlin. Gegenüber kulinarischen Landschaften: Platz doch will ein Podium für alle Küchenkulturen Mittel- und Osteuropas sein.    

Text: Clemens Niedenthal

Bild: Ramtin Zanjani

Platz Doch, Manteuffelstraße 48, Kreuzberg, Mi–Sa ab 12 Uhr, regelmäßige Dinner- und Weinabende, www.platzdoch.de

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