Essen & Trinken

In Vergessenheit geraten: Käseigel

KaeseigelEin wenig lachen musste Kirstin Keitel dann doch, als sie auf das Thema Käseigel angesprochen wurde. Sie kannte dieses heute so genannte Fingerfood aus den bundesrepublikanischen 50er und 60er Jahren. „Wenn man nur einfach etwas abzupfen und in den Mund schieben kann, dann funktioniert das auch noch heute.“ Die Frau mit schwäbischen Wurzeln — die Großmutter kommt aus Süddeutschland und ist Namensgeberin des Schöneberger Eckladens — bestückt den Igel mit feinstem Käse aus Geifertshofen. Die schwäbische Dorfkäserei liefert würzigen Biokäse, und Kirstin Keitel macht ab 15 Euro schon kleine Igel, die leider auch schnell verputzt sind.

Lina Rothenberger Habsburgerstraße 4, Schöneberg, Tel. 69 54 34 14, www.rothenbergerfeinkost.de, Mo-Fr 10-20 Uhr, Sa 10-16 Uhr

Foto: Stephan Ganzel

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