Bühne/Schauspiel

Mädchenorchester

Mädchenorchester
Susanne Chrudina

Das dokumentarische Stück in der Regie von Susanne Chrudina beleuchtet die Schicksale von Musikerinnen des Häftlingsorchesters Auschwitz-Birkenau, das 1943 zusammengestellt wurde. Thematisiert werden musikalische Zwangsarbeit und Missbrauch von Musik.


Informationen des Veranstalters

Das Räderwerk der Vernichtungsmaschinerie Auschwitz dreht sich – begleitet von Orchestermusik. Musizieren auf Befehl, musikalische Zwangsarbeit. Weibliche Häftlinge im Durchschnittsalter von 19 Jahren sehen unvorstellbares Grauen und müssen dazu aufspielen. Die Musik erfüllt Funktionen: Sie ist Ausdruck der Macht der Nationalsozialisten, sie koordiniert und rhythmisiert Arbeit, sie beruhigt und quält, sie dient der Unterhaltung und Entspannung der SS-Offiziere. Auch die Frauen müssen funktionieren, sie spielen um ihr eigenes Leben. Das zeitgenössische Musiktheater der spreeagenten widmet sich den Erinnerungen von Zeitzeuginnen, die Mitglieder des Frauenorchesters von Auschwitz waren.  

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