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From Post- to Trans-…?: Why and How Translocality Matters in New Central Eurasian Studies

Zentralasien gilt allgemein als abgelegene Region, die oft im Spiegel ihrer sowjetischen Vergangenheit, unter Hervorhebung ihrer muslimischen Kultur oder als Spielplatz exzentrischer Autokraten betrachtet wird. Das Periphere und das Exotische, das dabei im Mittelpunkt steht, wird oft auch in der Forschung übernommen. Die meisten Disziplinen der Sozial- und Geisteswissenschaften nehmen kaum war, welche Debatten und Entwicklungen es in den Zentralasienstudien gibt. Dabei hat die Forschung zu der Region in den letzten zwei Jahrzehnten stark zugenommen, zahlreiche Aufsätze und Monographien wurden darüber veröffentlicht und internationale Konferenzen abgehalten. Um diese Forschung und die Region Zentralasien in den Blick zu nehmen, veranstaltet das Leibniz-Zentrum Moderner Orient (ZMO) im akademischen Jahr 2019/20 eine Vorlesungsreihe unter dem Titel „Central Eurasian Studies and Translocality – A Debate Unfolding“. International führende ForscherInnen sind bei der Reihe ebenso vertreten wie vielversprechende Nachwuchskräfte – aus den untersuchten Regionen selbst wie aus ganz Europa. Eine Übersicht aller Termine und Themen der Reihe gibt es hier: https://www.zmo.de/veranstaltungen/2019/centraleurasianstudies/CentralEurasianStudies_Overview_A1.pdf

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