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Rainer Werner Fassbinder – das Melodram, die Sucht und die Liebe.

Sein Werk aus einer neuen filmwissenschaftlichen und psychoanalytischen Perspektive.

Rainer Werner Fassbinder – das Melodram, die Sucht und die Liebe.
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Faszinierender Filmemacher, der fest in den Kanon der großer Regisseure gehört und zugleich radikaler Bürgerschreck: Wie passt das zusammen? Der Filmwissenschaftler Andreas Jacke (Foto) hat sich Rainer Werner Fassbinder in seinem Buch „Das Melodram, die Sucht und die Liebe“ aus psychoanalytischer Perspektive genähert und beschreibt, wie die Probleme des Süchtigen und Streitsuchenden zum Motor seines Schaffens wurden. Eintritt ab 11,50 Euro.

Rainer Werner Fassbinder ist einerseits ein faszinierender Filmemacher, der zum Kanon der großen, europäischen Regisseure gehört, andererseits ein Radikaler, ein Bürgerschreck, ein Süchtiger und ein Mensch, der offensichtlich Streit suchte. Eines seiner Hauptthemen, das der sozialen Ausgrenzung, machte ihn berühmt und zugleich verlor er die so gewonnen Sympathien durch ein provokatives Theaterstück, das eine seltsame Darstellung des Judentums enthielt. Der Vortrag zeigt  die konkrete Bedeutung von Fassbinders psychischen Problemen, die den Inhalt und Motor seines bis heute einmaligen, aber zuweilen auch verstörenden Werkes bilden. Dr. Andreas Jacke, Filmwissenschaftler, Autor und Filmemacher in Berlin

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