Dokumentarfilm

Der letzte Jolly Boy

Reise durch deutsche Wirklichkeit im Gestern und Heute, auf den Spuren der Lebensgeschichte eines der letzten Überlebenden des Holocaust: Leon Schwarzbaum überlebte als Einziger seiner Familie überlebte er Buchenwald, Sachsenhausen und Auschwitz.

Der letzte Jolly Boy
Real Fiction Filmverleih e.K.
Real Fiction Filmverleih e.K.

Leon Schwarzbaum, geboren 1921 in Hamburg, aufgewachsen in Polen. Als Einziger seiner Familie überlebt er Auschwitz, Buchenwald, Sachsenhausen. Als Jugendlicher spielt er mit seiner ‚Boy Group‘, den „Jolly Boys“, amerikanischen Swing. Heute lebt der 97-Jährige in Berlin. Trotz seines hohen Alters sucht er seit ein paar Jahren die Öffentlichkeit, um endlich ‚die Wahrheit‘ zu sagen. Davor hat er Jahrzehnte geschwiegen. Erst im Alter entwickelt er die Energie, sich zu erinnern – und vor allem: sich zu äußern. Dies tut er heute mit einer Selbstverständlichkeit und gleichzeitig strikten Höflichkeit, die beeindruckt. Der Film begleitet Leon Schwarzbaum auf seiner Suche nach Identität und Versöhnung zum Landgericht Detmold, wo er im Prozess gegen den SS-Mann Reinhold Hanning zum Nebenkläger wird und als einer der Hauptzeugen auftritt. Er besucht seine polnische Heimat Bedzin, er fährt nach Auschwitz, er spricht im Gefängnis von Zeithain mit Insassen und berichtet in der Talk- Sendung „Markus Lanz“ über seine Erfahrungen berichtet.

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