Kunst

Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale

Mit der neuen Wanderausstellung „Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale“ hat die Rosa-Luxemburg-Stiftung den Nerv vieler Ostdeutscher getroffen. Ob im Kunsthaus Erfurt, in den Räumen der Wir-AG in Dresden oder im Sächsischen Industriemuseum Crimmitschau – die Ausstellung fand eine große Resonanz. Neben Betroffenen kamen auch viele junge Leute, die sich für die Erfahrungen der Nachwendezeit interessierten.Das Besondere der Ausstellung ist die Authentizität. 25 Zeitzeug*innen erzählen ihre Lebensgeschichten, die durch das Agieren der Treuhandanstalt unmittelbar beeinflusst wurden. Sie waren zur Wendezeit beispielsweise Schlosser auf der Neptunwerft Rostock, Kranführerin im Stahlwerk Riesa, Maurer im Chemiekombinat Buna, Kumpel im Kaliwerk Bischofferode oder Fernsehelektronikerin in Oberschöneweide. Als lebensgroße Porträts treten sie den Besucher*innen in der Ausstellung buchstäblich auf Augenhöhe gegenüber und berichten von ihren Erfahrungen. Über einen QR-Code können kurze Sequenzen aus ihren Erzählungen angehört werden, in denen sich die damalige Stimmungslage auch heute noch widerspiegelt. In der von Rohnstock-Biografien kuratierten Ausstellung werden die Berichte der Zeitzeug*innen gerahmt durch die Geschichte volkseigener Betriebe und Kombinate, deren Entwicklung bzw. Abwicklung unter dem Regime der Treuhandanstalt nachgezeichnet wird.

Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale
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