Literatur

Feminismus Revisited

Oft wird behauptet, der Feminismus habe sich erübrigt. Das Gegenteil ist der Fall. Im Zuge der global zunehmenden Kluft zwischen Arm und Reich und des wachsenden Rassismus hat sich ein neuer, selbstbewusster Feminismus entwickelt. Die Lebenserfahrungen junger Frauen sind heute ebenso frisch, wie sie für die Feministinnen der 1970er-Jahre waren, doch sind viele Entdeckungen von damals Alltagswissen geworden, auch wenn die Missstände selbst keineswegs aus der Welt sind. Wie prägt dieser Umstand das Denken und Handeln junger Frauen heute?

In einer Mischung aus autobiografischem Essay einer Feministin der ersten Stunde und Porträts junger Frauen, für die der Feminismus mehr ist als Quoten und die Forderung nach Frauen in den Aufsichtsräten, zeigt Erica Fischer, warum sich beherztes Engagement lohnt – und auch noch Spaß machen kann. Erica Fischer wird ihr gleichnamiges Buch vorstellen. Erica Fischer ist sicher vielen von Euch/Ihnen bekannt. Sie ist die Autorin des Buches Aimée & Jaguar das nicht nur zum Weltbestseller sondern auch verfilmt wurde. Mit ihrem aktuellen Buch legt die Mitbegründerin der Wiener autonomen Frauenbewegung, die seit 1994 in Berlin lebt, eine Mischung aus autobiografischem Essay einer Feministin der ersten Stunde und Porträts junger Frauen, für die der Feminismus mehr ist als Quoten und die Forderung nach Frauen in den Aufsichtsräten. Erica Fischer widerlegt mit dem Buch die oft aufgestellte Behauptung, der Feminismus habe sich erübrigt. Sie zeigt auf, dass sich im Zuge der global zunehmenden Kluft zwischen Arm und Reich und des wachsenden Rassismus und Antifeminismus ein neuer selbstbewusster Feminismus entwickelt.

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