Literatur

Theodor-Fontane-Woche: „Ob sie Himmel oder Hölle machen…“

Auswahl und Einrichtung Holger Teschke. Musik Jürgen Beyer

„Mein Balladen-Kapital ist das einzige Vermögen, das ich Euch hinterlasse“, schrieb Fontane 1885 an seinen Sohn Theo. „Wie hoch Ihr das veranschlagen wollt, muß ich Euch überlassen. Wäre der Sinn der Nation ein andrer, so würde dem vorstehenden Satz jede Bitterkeit , jede Selbstironie fehlen; wie’s aber mal steht und liegt, ist eine alte, sieben Jahre getragene Hausweste allerdings mehr wert als eine Ballade.“ Doch über hundert Jahre später finden sich seine Balladen wie »John Maynard«, »Die Brücke am Tay« oder »Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland« noch immer in Anthologien, Lesebüchern und Lyrik-Programmen. Aber wie kann man sie heute noch sprechen oder singen? Drei Studierende der Schauspielschule „Ernst Busch“ haben sich mit dem Musiker und Komponisten Jürgen Beyer daran gemacht, Fontanes Balladen und Gedichte auf die Bühne der Gegenwart zu bringen.

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