Musik/Klassik

Sabina Chukurova (Cembalo)

Sabina Chukurova (Cembalo)
Die Große Kuppel des Bode-Museums | © Staatliche Museen zu Berlin / Achim Kleuker

Berliner Klassiktage  – Recital: Johann Sebastian Bach: “Goldbergvariationen” BWV 988. PREISE: Konzert 32,00 EUR / *ermäßigt 28,00 EUR, Packages: Museumsführung (14:30 Uhr) + Kaffee und Kuchen + Konzert (16:00 Uhr) | 45,- EUR / *ermäßigt 41,- EUR (Ermäßigung für Schüler*innen, Studierende, Mitarbeiter*innen der SPK). TICKETS: An allen Kassen der Staatlichen Museen zu Berlin und online. Weitere Informationen und Tickets: www.berliner-schlosskonzerte.de. Änderungen des Programms sind vorbehalten. – – – GOLDBERG–VARIATONEN. Das Werk ist 1742 als vierter Teil der „Klavierübungen“ erschienen und kann sowohl im kompositorischen als auch im virtuosen Bereich als Höhepunkt der Klaviermusik des Meisters gelten. Es wurde geschrieben im Auftrag –des Grafen von Keyserling für dessen Pianisten Johann Theophilus Goldberg, einen Schüler Bachs. Der Graf äußerte an Bach den Wunsch, „ einige Klavierstücke zu haben, die so sanften und etwas munteren Charakter wären, daß er dadurch in seinen schlaflosen Nächten ein wenig aufgeheitert werden könnte.“ Bach glaubte, dies am besten durch Variationen erreichen zu können, eine Gattung, die er ansonsten wenig gepflegt hat. Das Thema ist eine Aria in ruhigem Dreiviertelrhythmus einer Sarabande, die in zweimal 16 Takte gegliedert ist. Das Thema entwickelt sich über einen stufenweise abwärts schreitenden Bass, wie er oft als Fundament einer Passacaglia benutz wurde. Damit rückt das Werk in die Nähe einer Chaconne. Es ist als Zyklus angelegt und klar gegliedert, jede dritte Variation ist ein zweistimmiger Kanon, die einander aufsteigenden Intervallen folgen. In der Mitte des Zyklus ist ein Einschnitt gesetzt : die 16. Variation leitet in Form einer französischen Ouverture den zweiten Teil des Werkes ein. Die 30. und letzte Variation hat die Form eines Quodlibets über zwei volkstümliche Liedweisen; eine Wiederholung der Aria schließt das Werk ab. Das Werk überragt alles von der Tradition gegebene weit und hat erst in Beethovens „Diabelli – Variationen“ ein Gegenstück gefunden.

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