Musik/Klassik

Susanne Fröhlich (Blockflöte), Ingólfur Vilhjálmsson (Klarinette), Matthias Engler (Schlagwerk)

Susanne Fröhlich (Blockflöte), Ingólfur Vilhjálmsson (Klarinette), Matthias Engler (Schlagwerk)
Susanne Fröhlich | Markus Berdux | general_use

Seit ihrer Entstehungszeit im 14. Jahrhundert hat sich die Blockflöte immer wieder im Detail verändert und den Klangidealen ihrer Zeit angepasst. Gerade durch ihre verschiedenen Erscheinungsformen liegt es nahe, sich in der heutigen Zeit nicht mehr nur mit den historischen, sondern auch den zeitgenössischen Blockflötenmodellen auseinanderzusetzen. Die Realität ist allerdings eine andere und es werden noch immer vermehrt Kopien historischer Modelle für alle Musikformen und -stile zum Einsatz gebracht. So hinterfragt Susanne Fröhlich in ihrem künstlerisch-wissenschaftlichen Forschungsprojekt, inwieweit zeitgenössische Blockflötenmodelle eine Bereicherung hinsichtlich des zeitgenössischen Repertoires, der Aufführungspraxis, der erweiterten Spieltechniken und der Kombination mit anderen zeitgenössischen Instrumenten sind. Im Allgemeinen geht es ihr darum die Vielfalt der Blockflöte zu bekräftigen, insbesondere aber das Potential der Blockflöte von heute und morgen zu erweitern, um den Herausforderungen und neuen Anforderungen zeitgenössischer Musik gerecht zu werden.

„recorder evolution“ ist eine Konzertreihe im Acker Stadt Palast Berlin, die im September 2017 ihre Premiere feierte. Im dritten und letzten Teil präsentiert Susanne Fröhlich die Ergebnisse ihres künstlerisch-wissenschaftlichen Forschungsprojektes mit einem spannungsgeladenen Programm im Format eines moderierten Konzertes, das sich dem facettenreichen und virtuosen Spiel eines bestimmten Blockflötenmodells widmet: dem Helder Tenor.

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