Ezé
Ezé, eigentlich Ezékiel Wendtoin Nikiema, stammt aus Ouagadougou in Burkina Faso und lebt seit 2015 in Deutschland. Sein Album „Schwarz wurde Ich“ ist autobiografisch grundiert: Erst hier, so der Musiker, sei er mit der gesellschaftlichen Bedeutung des Schwarzseins konfrontiert worden. In 14 Songs setzt sich Ezé mit Rassismus und Migration, aber auch mit Klimakrise, Männlichkeit und Verletzlichkeit auseinander – mal kämpferisch, mal mit Ironie und Wortwitz. Musikalisch treffen Rap und westafrikanische Rhythmen unter anderem auf Afro-Trap.