A house and two windows
In einem Haus, das gerade gebaut – oder abgerissen – wird, regen sich Objekte und Körperfragmente. Es sind Spuren von Bewegungen, heimgesucht von den Körpern, die sie einst ausführten. Neu zusammengesetzt erschaffen sie eine Erzählung, die verschiedene Biografien und Zeiten miteinander verbindet und zwischen Leben, Tod und dem, was dazwischen liegt, oszilliert. Die diesjährige Festivalaufstellung der Künstlerin Myriam Jacob-Allard aus Montréal erschafft in den Schaufenstern der Schaubude Berlin eine vielstimmige Zeitlichkeit zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Überreste werden zu lebendigen Archiven, Bewegungen potenzieren sich und beeinflussen sich gegenseitig – in einem häuslichen Theater, das das Chaos, das bevorsteht, willkommen heißt. Gespräch mit der Künstlerin Myriam Jacob-Allard am 2.11. um 17:30 im Foyer.