Adaption eines Klassikers: „Antigone. Der Abschied“
Der britische Dramatiker und Regisseur Alexander Zeldin (Foto) bringt die deutschsprachige Erstaufführung seines auf Sophokles’ antikem Klassiker beruhenden Stücks auf die Bühne. Darin setzt er seine Auseinandersetzung mit Familienkonstellationen und ihren gesellschaftlichen Implikationen fort. Chris lebt mittlerweile im Haus seines verstorbenen Bruders Adam und will mit seiner neuen Partnerin einen Neuanfang wagen. Das Haus wird radikal umgebaut, Adams Asche soll endlich begraben werden – doch dann kehrt dessen ältere Tochter Annie nach jahrelanger Abwesenheit zurück und fordert die Aufarbeitung eines lange verdrängten Unrechts.