As I Want
Choreograf und Tänzer Ashley Temba verhandelt in seiner Porträtperformance Identität als ein Verhältnis von Selbst- und Fremdzuschreibung. Im Zentrum steht die Frage, wie Wahrnehmung durch stereotype Raster strukturiert wird – und wie sich diese unterlaufen lassen. Die Arbeit versteht Identität nicht als feste Kategorie, sondern als fluide Konstruktion, die sich in Differenz und Vielschichtigkeit entfaltet. Wie lässt sich diese Komplexität sichtbar machen, ohne sie erneut zu vereinfachen?