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„Im Gleichschritt: Der Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin im Nationalsozialismus“ Ausstellung

200 Jahre alt wird der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg (AIV). Ein runder Geburtstag, der nicht nur zum Feiern, sondern auch zu Überlegungen aufruft: Wie tickte der AIV zur Zeit des Nationalsozialismus, fragte man sich nun endlich und forschte gemeinsam mit dem Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin (TU-Berlin). Das Ergebnis ist so wenig überraschend wie trotzdem erschütternd. Bereits 1933 wurde mit Konrad Nonn ein NSDAP-Funktionär an die Spitze des Vereins gestellt, außerdem wurden 83 jüdische Mitglieder umgehend aus dem Verein geworfen. Beim Schinkelfestessen 1934 (Foto) sitzt ein uniformierter Hakenkreuzträger bereits lässig mit am Tisch. Johannes Popitz indes, 2. v. links an oberer Tischkante und u.a. höchster Chef der preußischen Bau- und Kulturverwaltung, sympathisierte ab 1938 mit dem Widerstand. Und wurde am 20.7.44 von den Nazis hingerichtet. www.aiv-berlin-brandenburg.de

Im Gleichschritt
Im Gleichschritt Architekturmuseum TU Berlin

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