Ausstellung/Andere Orte

The Struggle of Memory

„Eine verwirrende, unscharfe Zone, in der Fantasie und Bilder, Sehnsucht und Verlust, Ironie und Schuld beheimatet sind“, so hat der amerikanische Minimal- und Konzeptkünstler Richard Morris einmal das Phänomen der Erinnerung umschrieben. Eine solche Mischung von Gefühlen erwartet die Besucher*innen dieser Ausstellung von Arbeiten, die vor allem aus der Sammlung Deutsche Bank stammen. Kuratiert von Kerryn Greenberg wird sie 2023 in zwei aufeinanderfolgenden Teilen zu sehen sein, der erste ab dem Frühjahr und der zweite ab dem Herbst.



Die Schau zeigt Ankäufe der Deutschen Bank aus den letzten zehn Jahren, wobei viele dieser Werke von Künstler*innen aus Afrika oder mit afrikanischen Wurzeln stammen. Das ist auch dem 2019 verstorbenen nigerianischen Kurator Okwui Enwezor zu verdanken, der die bahnbrechende documenta 11 verantwortete und dem Global Art Advisory Council der Deutschen Bank angehörte.



Im Fokus stehen dabei persönliche, historische und kollektive Erzählungen mit alternativen Perspektiven. Die Ausstellung versucht flüchtige Erinnerungen festzuhalten, die deutlich machen, dass es hier auch um einen Kampf gegen das Vergessen geht.



Zu den Künstler*innen gehören Sammy Baloji, Yto Barrada, Mohamed Camara, Samuel Fosso, Anawana Haloba, Lubaina Himid, Lebohang Kganye, Wangechi Mutu, Paulo Nazareth, Toyin Ojih Odutola, Zhora Opoku, Jo Ractliffe, Berni Searle, Dineo Seshee Bopape, Mikhael Subotzky, Kara Walker, Alberta Whittle und Hoy Cheong Wong.

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