Ausstellung/Museen

Wieder vereint. Zu Besuch in den Staatlichen Museen zu Berlin 1992-2022

30-jähriges Jubiläum der Wiedervereinigung von Museen und Instituten der Staatlichen Museen zu Berlin: An vier Stationen im öffentlichen Raum präsentiert die partizipative Ausstellung die Erinnerungen von Besucher*innen an Museumserlebnisse und lädt auch zum digitalen Dialog ein.

Über vierzig Jahre existierten im geteilten Berlin „Zwillingsmuseen“: In Ost und West gab es jeweils ein Ägyptisches Museum, eine Antikensammlung, eine Nationalgalerie etc. Diese einzigartige Konstellation endete 1992 mit der Zusammenführung der Staatlichen Museen im wiedervereinigten Berlin. Keines der Häuser blieb in den folgenden Jahren von diesem Prozess unberührt. Viele wurden mehrfach umstrukturiert, verkleinert, erweitert oder zogen in neue Gebäude und andere Stadtteile.

Im Vordergrund: Museumsbesucher*innen

Während die Museen und ihre Belegschaften vor dreißig Jahren epochale Umwälzungen durchlebten, hatten die Menschen der Wendezeit andere Sorgen. Die persönliche Komponente der Museumsbesuche und die Perspektive der Besucher*innen auf die Zusammenführung von zuvor in Ost- und West-Berlin parallel existierenden Staatlichen Museen stehen im Vordergrund der Ausstellung. Dazu werden private Erinnerungsstücke und Fotos sowie die Geschichten von Besucher*innen präsentiert.

Vier mobile Ausstellungselemente in Berlin

An vier Standorten der Staatlichen Museen zu Berlin werden mobile Elemente auf verschiedene Aspekte dieses Prozesses, seiner Standorte und Wegmarken aufmerksam machen. Diese mobilen Elemente im öffentlichen Raum können unabhängig von Öffnungszeiten und kostenfrei besucht werden. Sie sind am Kulturforum, in Charlottenburg, auf der Museumsinsel Berlin und in Dahlem zu entdecken.

Digitale Interaktion und Partizipation

Die digitale Ebene der Ausstellung dient der Vertiefung der Inhalte auf den mobilen Elementen und ist zugleich Element der Interaktion: Da die Wiedervereinigung der Staatlichen Museen zu Berlin von verschiedenen Besucher*innen sehr unterschiedlich erlebt wurde, können diese über Upload- und Kommentar-Funktionen die Ausstellung erweitern. Die Ausstellung soll auf diese Weise verschiedenen Erinnerungen Raum bieten und zudem Anstoß zu einem Dialog zwischen den Staatlichen Museen zu Berlin und ihren Besucher*innen sein.

Das Ausstellungsprojekt ist eine gemeinsame Initiative des Instituts für Museumsforschung (IfM) und des Museums Europäischer Kulturen (MEK). Das interdisziplinäre Projektteam besteht aus Mitarbeitenden verschiedener Häuser und Einrichtungen der Staatlichen Museen zu Berlin.

Daten & Fakten

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