Ausstellung/Museen

Beate und Serge Klarsfeld. Der Kampf gegen das Vergessen

Es war am 7. November 1968 auf dem CDU-Parteitag in Berlin, als eine junge Frau das Podium der Berliner Kongresshalle (heute: Haus der Kulturen der Welt) betrat - und dem dort sitzenden amtierenden Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger eine schallende Ohrfeige verpasste. Beate Klarsfeld ware damals 29 und Ehefrau des französischen Rechtsanwalts Serge Klarsfeld, ein Sohn jüdischer Eltern, dessen Vater in Auschwitz ermordet worden war, wollte mit dieser Backpfeife an die NSDAP-Vergangenheit Kiesingers erinnern. Von 1933 bis zum Ende der Nazi-Herrschaft war dieser Mitglied der mörderischen Terror-Partei gewesen. Wobei die Klatsche gegen Kiesinger vergleichsweise eine Petitesse war. Denn gemeinsam recherchierte das Ehepaar, wo sich einstige Nazi-Größen wie Klaus Barbie, der “Schächter von Lyon”, oder Kurt Lischka, ein SS-Obersturmbannführer und Gestapo-Chef aufhielten, um sie zur Verantwortung zu ziehen. Die Ausstellung zu dem mutigen Ehepaar dokumentiert anhand zahlreicher bisher unveröffentlichter Dokumente und einzelner Objekte den Kampf der Klarsfelds gegen das Vergessen

Daten & Fakten

Zeitplan

  • Do 09.02
  • Fr 10.02
  • Sa 11.02
  • So 12.02
  • Mon 13.02
  • Di 14.02
  • Mi 15.02
  • Do 16.02
  • Fr 17.02
  • Sa 18.02
  • So 19.02

Zeit

Veranstaltungsort

  • 10:00

    Topographie des Terrors

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