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11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst: exp. 3: Archive berühren.

11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst: exp. 3: Archive berühren.
Links: Osías Yanov, Soplo de humo, 2019, Courtesy Osías Yanov; rechts: Courtesy Sinthujan Varatharajah | © Berlin Biennale

Informationen des Veranstalters

Sinthujan Varatharajah und Osías Yanov untersuchen die verschiedenen Spuren des Körpers und die Abdrücke seiner kollektiven Geografien. Ihre Beiträge konzentrieren sich auf die Hindernisse und Objekte, die uns voneinander trennen, die aber gelegentlich durchlässig werden und es den Körpern erlauben, sich aneinander zu reiben, sich hindurchzuschieben und in Bewegung zu bleiben. Wie können wir Körper als Behältnis historischer und sinnlicher Erinnerungen, Körper an und für sich als Grenzen verstehen? Als Forscher baut Varatharajah ein Archiv lebendiger Erinnerung auf. Yanov ist ein Künstler, der den Körper untersucht und ihn zu einer Quelle archaischer Bedeutung macht. Es geht dabei nicht nur darum, unterschiedliche Wege und verloren gegangene Reisen zu rekonstruieren, sondern auch um Möglichkeiten, den zukünftigen Erinnerungen von uns selbst eine Form zu geben.