Ausstellung/Andere Orte

Monet. Orte

Monet. Orte
Claude Monet, Seerosen, 1903, Öl auf Leinwand, 81 x 100 cm | © The Dayton Art Institute, Ohio | general_use

Informationen des Veranstalters

Der Ort war für Claude Monet von entscheidender Bedeutung. Hier traf das von Wetter, Jahres- und Tageszeiten abhängige Licht auf landschaftliche Gegebenheiten. Hier ging er dem flüchtigen Spiel atmosphärischer Phänomene nach – dem, was zwischen ihm und dem Motiv lag. Dabei machte er es sich nicht einfach: Immer wieder suchte er gezielt Topographien, deren motivische Umsetzung eine Herausforderung bedeuteten. Die Ausstellung „Monet. Orte“ ist eine der umfangreichsten Retrospektiven, die ein deutsches Museum diesem Hauptvertreter des französischen Impressionismus bisher widmete. Anhand von über 100 Arbeiten spürt sie den Orten nach, die seine Malerei beeinflusst haben – von der Großstadt Paris und den Seine-Dörfern Argenteuil, Vétheuil und Giverny bis zu Reisezielen wie London oder Venedig. Die Schau versammelt zahlreiche Schlüsselwerke aus sämtlichen Schaffensphasen und ist die erste Ausstellung, die Monets künstlerischen Werdegang im Hinblick auf die Kategorien Ortswahl und Ortsbewusstsein in den Blick nimmt.

Eine Ausstellung des Museums Barberini, Potsdam, in Zusammenarbeit mit dem Denver Art Museum, Denver.

Unter der Schirmherrschaft I. E. Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Republik Frankreich in Deutschland.

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