Ausstellung/Museen

Die Silberkammer der Hohenzollern

Die Silberkammer der Hohenzollern
Vergoldete Terrine aus dem Besitz Friedrich Wilhelms I., 1731, SPSG | © Lendler Ausstellungsarchitektur / Foto & Gestaltung

Informationen des Veranstalters

In einer einzigartigen Präsentation sind im Schloss Charlottenburg die Schätze aus der Silberkammer der Hohenzollern sowie die berühmten Tabatièren Friedrichs des Großen zu sehen. Die rund 600 Kostbarkeiten machen neben den königlichen Appartements mit ihren Kunstschätzen weitere Facetten der preußischen Hofkultur erlebbar – und lassen die Besucher eintauchen in eine funkelnde Welt königlicher Hofhaltung und fürstlicher Zeremonien.

Silberkammer

Einzigartig im Umfang und in seiner kulturhistorischen Bedeutung ist auch der Bestand an historischen Tafelgeräten aus Gold, Silber, Glas und Porzellan, der einst in der Silberkammer des Hofes verwahrt wurde.

Rund 100 Hofservice sind zum Teil vollständig erhalten und faszinieren durch ihren Farben- und Formenreichtum. Zusammensetzung und Gestaltung der Service, die in der Ausstellung zum Teil in Form gedeckter Tafeln präsentiert werden, spiegeln die Moden, die jeweiligen kulinarischen Vorlieben und zeremoniellen Gepflogenheiten der höfischen Tafel zwischen Barock und Historismus.

Tabatièren Friedrichs des Großen

Einen Schatz ganz anderer Art stellen die aus farbigen Halbedelsteinen gefertigten, goldgefassten und mit Brillanten besetzten Tabatièren Friedrichs des Großen dar. Der König, der dem traditionellen höfischen Luxus sonst distanziert gegenüberstand, besaß eine exquisite Sammlung kostbarer Tabakdosen, die er stets in greifbarer Nähe um sich wissen wollte. Acht dieser atemberaubend schön gestalteten Preziosen werden nun als Teil der Dauerausstellung „Die Silberkammer der Hohenzollern“ präsentiert.

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