Bühne/Oper

Der fliegende Holländer

Wagner stieß durch die „Memoiren des Herren von Schnabelewopski“ von Heinrich Heine Ende der 1830er-Jahre auf den „Holländer“-Stoff. Nachdem er 1839 seine Anstellung als Kapellmeister in Riga verloren hatte, konnte er seine Gläubiger nicht mehr bedienen und buchte eine Überfahrt nach London. Das Schiff geriet mehrfach in den Sturm und drohte sogar zu kentern. Den Entwurf zum „Fliegenden Holländer“ musste er an die Pariser Oper verkaufen, um wieder liquide zu sein. Pierre-Louis Dietsch vertonte ihn als „Das Geisterschiff“, da Wagner als Komponist abgelehnt worden war. Das hinderte Wagner jedoch nicht, wenig später seine eigene Fassung in Dresden zur Uraufführung zu bringen. Mit dem Werk fand Wagner zu seiner eigenen Musiksprache. „Der fliegende Holländer“ gehört zu den kanonischen Opern, die jedes Jahr in Bayreuth aufgeführt werden – und ebenso in dieser Spielzeit an der Deutschen Oper zu erleben sind. In Christian Spucks Inszenierung verkörpert Michael Volle die Titelrolle. Der Bariton wurde basierend auf einer Kritiker:innen-Umfrage erneut als Sänger des Jahres ausgezeichnet.

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