Bühne/Schauspiel

Fischer un sin Fru / Frau Holle

Der Fischer un sin Fru



...Die lebten dermaleinst in einer alten Hütte und kamen nicht voran. Ja, wohin denn auch!? „Mine Fru, die Ilsebill will dat nicht so, als ick wohl will?“ – Sowas könnte uns ja nicht passieren. Diese (ur)uralte, verschroben krude Mär gieriger Unersättlichkeit? Hat nichts mit uns zu tun. Doch warum fühlen wir uns dann so berührt? Wie wäre es, wenn es doch geht: Immer weiter, immer höher, immer größer! Und doch immer unzufriedener. Wann ist es Zeit, mit träumen aufzuhören, wenn auf einmal jeder Traum zum Greifen nah ist? Aus dem „Es war einmal...“ wird Jetzt und Hier.  Sind wir nicht alle ein bisschen Ilsebill?



 



Frau Holle



Brave Mädchen kommen in den Himmel, böse Mädchen kommen überall hin. Im stetigen Wettkampf um Anerkennung innerhalb der Gesellschaft wird Anarchie als produktives Schöpfungselement einfach vergessen. Immer höher, immer weiter, immer schneller und am Ende bekommt doch nur ein Sieger die Goldmedaille. Aber was ist mit all den Anderen, die neben dem Siegertreppchen stehen? Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich recht ungeniert, so heißt es. Und schon steht die Welt offen: Wer sich gut benimmt, bekommt Einsen; die anderen aber Sexappeal.

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