Bühne/Schauspiel

A Collapsing Beautifully - Meine Erinnerung ist genauso wichtig, wie deine

„Zwischen Räumen, zwischen Welten, zwischen Kulturen, Generationen und Sprachen habe ich mir ein Zuhause eingerichtet. Auf der Suche nach dem Dazwischen. In die Wende 1988 in Berlin hineingeboren wurde so der Grundstein für meinen Tanz zwischen den Welten gelegt.“



Ein Vater und ein Tochter stehen auf der Bornholmer Brücke.



Eine Brücke, die einst an der Teilung eines Landes beteiligt war.



Und jetzt stehen die da und das Land ist gar nicht mehr geteilt.



Wer bin ich, wenn der Kontext, in dem ich ich wurde, verdrängt wurde? Als Vertreterin der Dritten Generation Ost, als Tänzerin, als Schauspielerin, als Tochter, als Ossi und Gesamtdeutsche, als Frau und als kleines Steinchen im großen deutschen Trümmerhaufen stellt sich Martha Kröger diese Frage. Wie können wir mit Erinnerungen, mit Herkunft umgehen? Das Bühnenstück feiert die Wertschätzung aller Erinnerungen und Lebensläufe. Martha, wird 1988 in die Wende hineingeboren, gemeinsam mit ihrem Vater (1956) begeht sie ein Jahr lang Orte, in denen sich die persönliche und kollektive Erinnerung eingeschrieben haben. Es entsteht ein Archiv, um die Frage „Wo gehöre ich hin?“. Es dient als Szenographie, Musik und inhaltlicher Leitfaden, um eine Erfahrbarkeit von Erinnerung durch Tanz, Körper, Musik und Bewegung zu erschließen. Es ist der Versuch, dem Gedächtnis einen Ort und der Erinnerung eine Form zu geben: Der betanzte Raum erfährt eine symbolische Wiederaufnahme und eröffnet eine Debatte über Erinnerung zwischen Generationen.



Idee, Konzept und Tanz: Martha Kröger



Komposition und Musik: Polina Borissova



Co-Regie: Maria Rebecca Sautter



Dramaturgie: Anke Gerber



Projektion und Videokunst: Dan Farberoff



Licht: Luka Gyoha



Video: Brian Karp



Beratung: Nele Vogel & Johanna Knefelkamp

Daten & Fakten

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