Bühne/Schauspiel

Empfänger unbekannt

Das Stück basiert auf dem gleichnamigen Briefroman von Kathrine Kressmann Taylor aus dem Jahr 1938. Die beiden Deutschen Martin Schulse und Max Eisenstein betreiben in den 1920er-Jahren in San Francisco eine florierende Galerie. Schulze entschließt sich jedoch 1932, in die Heimat zurückzukehren. Er erlebt die Machtergreifung Hitlers und den anschließenden Terror des nationalsozialistischen Regimes. Aus seiner anfänglichen Ablehnung der Nationalsozialisten wird schließlich eine Anhängerschaft, die soweit geht, dass er Eisensteins Schwester die Hilfe verweigert, was zu ihrem Tod führt. Boris von Poser inszeniert die Adaption der literarischen Vorlage mit Paul Walther und Jonas Laux. Der Abend illustriert eindringlich, zu welchem Malstrom das falsche Verständnis für antisemitische Positionen führt.

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