Bühne/Schauspiel

Weltclubhauptstadt

Dass Klaus Wowereit einst mit dem Slogan „Berlin ist arm, aber sexy“ perfektes Städtemarketing betreiben konnte, hat auch mit dem Image zu tun, die die Hauptstadt durch ihre Clubkultur erlangte. In den 1990er-Jahre gab es Pop-up-Clubs, die nur kurze Zeit existierten. Vor allem aber investierten viele Menschen Zeit und Geld in die Infrastruktur der Clubs, die viele Jahre als Publikumsmagneten fungierten. Das Prinzip der Gentrifizierung war zwar bereits aus London und New York bekannt: Dort wo einst Künstler:innen Stadtviertel zu Glanz verholfen haben, werden sie von den Investoren verdrängt. Was Berlin daraus gelernt hat? Na, nüscht. Vom Senat gab es warme Worte, aber keine Unterstützung für Institutionen wie das Icon oder den Knaack. Fabian Gerhardts Multimedia-Show mit Gesprächen, Beats und Videos erzählt von einer glorreichen Zeit, von der die Stadt nach wie vor zehrt. Der Eintritt ist frei.

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