Bühne/Schauspiel

Trauma Kink

»Trauma Kink« ist ein Stück darüber, wie frühe und erwachsene Traumata unsere Wahrnehmung von Intimität und Vergnügen bestimmen. Es eröffnet das Gespräch über Trauma auf natürliche Weise, durch die Geschichten von fünf Künstler*innen, die sich dem Publikum in einem performativen Ansatz öffnen, der bekenntnishafte Elemente mit Fiktion und hedonistischem Imaginären verbindet.



Eine Show über Trauma und Hedonismus, jenseits von Wörterbuchdefinitionen, aber vor allem über die heilende Kraft der Verletzlichkeit.



Mit »Trauma Kink« kehrt Giuvlipen nach zwei Jahren auf die Bühne zurück, in denen eine Pandemie unser Leben, unsere psychische Gesundheit und die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren und in Beziehung treten, geprägt hat. In Krisensituationen wachsen die Gewalt und die Distanz zwischen uns Menschen, und in Trauma Kink fühlten wir die Dringlichkeit, ein Gespräch über sexuellen Missbrauch und Zustimmung, über Begehren und Grenzen und über die dünne Linie, die das Opfer vom Täter trennt, zu eröffnen. Darüber, wie die patriarchalischen Gesellschaften, in denen wir leben, uns für unsere Begierden und Freuden schämen. Darüber, wer wir wirklich sind, wenn unsere Traumata und unsere Sexualität uns als Personen definieren.



Giuvlipen, Rumäniens erste feministische Roma-Theatergruppe, schafft seit 2014 mutige, experimentelle und hoch performative Kunst. Gegründet von Mihaela Dragan und Zita Moldovan, rücken wir die Stimmen der Rom*nja, die zum Schweigen gebracht werden, durch performative Geschichten ins Rampenlicht und suchen Partner*innen, um unsere Wirkung zu verstärken. Giuvlipen bietet bahnbrechendes feministisches Rom*nja-Theater, das soziale Normen in Frage stellt und marginalisierten Stimmen durch innovatives, performatives Geschichtenerzählen mehr Gehör verschafft.

Anastasia Atanasoska

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