Natürlich ist es leicht, die Schuld immer den anderen zuzuschieben. Wer würde schon von sich behaupten, Sabotage zu betreiben? Die Uraufführung des neuen Stücks von Yael Ronen (Text und Regie) geht der Frage nach, wie der menschliche Mechanismus der Selbstzerstörung auf individueller wie auf gesellschaftlicher Ebene funktioniert – und ob die Position am Abgrund nicht zugleich den Ausgangspunkt für einen konstruktiven Neuanfang bilden kann.
