Die dritte Produktion im Rahmen der Performing Arts Season fährt in das Haus der Berliner Festspiele ein. Die südkoreanische Choreografin Eun-Me Ahn brachte „Post-Orientalist Express“ vor wenigen Monaten in Seoul zur Uraufführung. Darin dekonstruiert sie den romantisch verklärten Blick Europas auf Ostasien – der auch aktuelle, vermeintlich woke Diskurse beinhaltet. Gemeinsam mit ihrem Ensemble sucht sie nach einem Ausdruck fernab internalisierter Stereotype und bricht dabei auch mit der vermeintlich komplementären Unterscheidung zwischen Tradition und Zeitgenössischem.
